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Dreyzehnter Band.
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in America. V Buch. X Cap. zzr

gua gehöret, eine Sicherheit ist. Von diesem Flusse bis nach Gt- Miguel, dem ersten Beschreib,zu lehtbesagter Landschaft gehörigen Orte, rechnet man zehn Meilen. vonLIeuspa-

An der Küste werden beyde Landschaften durch die Amapallabay /)), welche sich acht bis 7 '*"' __

zehn Meilen weit in das Land hinein erstrecket, von einander getrennet. An ihrer Mün-dung und zwar auf der mittägigen Seite, findet man die Spihe Cosibina oder Cossvina,und in Nordosten das Gebirge Sc. Miguel. Cosivina liegt unter zwölf Grad vierzigMinuten Norderbreite. Es ist ein hoher runder Fels, den man, weil das daran stoßen«de Land sehr niedrig ist, für eine Insel ansieht. Die Chuntales oder das Michaelsgebir-ge ist zwar sehr hoch, aber gar nicht steil. Das gegen Südost daran stoßende Land istniedrig und stach, und an diesem niedrigen Lande fängt die Amapallabay an. An der Ein-fahrt liegen zwo ziemlich ansehnliche Inseln, ein paar englische Meilen voneinander. Diesüdlichste darunter heißt Mangera, die andere Amapalla. Mangerä hat eine rundeGestalt, und zwo Meilen im Umkreise. Sie gleicht einem großen mit Klippen umgebenenGehölze. An der Nordseite hat sie eine kleine Sandbay. Der Boden ist schwarz, seichtund mit Steinen vermischt, dem ungeachtet aber wachsen sehr hohe Baume darauf. Inihrer Mitte steht eine indianische Stadt, von welcher ein schmaler steinigter Weg nach derBay führet. Die Insel Amapalla ist zwar größer, ihr Boden aber von ähnlicher Be-schaffenheit. Es stehen zwo Städte, eine gegen Norden, die andere gegen Osten, darauf.

Die letztere liegt nur eine englische Meile weit vom Meere, und auf dem Gipfel einesBer-ges, dahin ein dermaßen beschwerlicher Weg führet, daß eine kleine Mannschaft ein zahl-reiches Heer, mit bloßen Steinen abhalten kann. Mitten in der Stadt erblicket man ei-ne sehr schöne Kirche, welche des Dampiers Gefährten besichtigten: und erzählet er ausihrem Berichte, daß in allen unter spanischer Bothmäßigkeit stehenden indianischen Städten,die heiligen Bilder in den Kirchen auf indianisch gekleidet sind, in andern Städten aber,wo die Spanier den größten Theil ausmachen, auf spanisch. Die Rhede der Insel liegtgegen Morgen, und stößt an ein niedriges Land. Etwas weiter oben gegen Nordost kannman ebenfalls sehr nahe am Lande vor Anker legen. Diesen letzter» Ort besuchen die Spa-nier am stärksten, und nennen ihn Martin Lopezhafen. Die Bay hat zwar noch meh-rere, wiewohl niedrigere und nicht so stark bewohnte Inseln: man vermag aber wegenseichten Grundes mit keinem Schiffe an sie zu kommen 2).

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pa, achte; von Rio Lempa bis an das niedrigeLand Ibaltique fünf Meilen, viele Sandbänke,und hole See. Nach dem ibaltiquischen Riffe, dasvier Meilen weiter liegt, und vor welchem einigeSandbänke bis zwo Meil.n weil in die See sicherstrecken, muß man Ost gen Süd halten. DreyMeilen östlich, jenseits dieser Spitze, sieht man denBerg Vernel, welcher eine mittelmäßige Höhe hat.Zwo Meilen weiter gegen Osten findet man denFeuerberg Loteculo; und drey Meilen Nord undSüd vom ibaltiquischen Riffe, noch einen andernGt. Miguel genannt. Hier ist auch ein Fluß glei-ches Namens. Von diesem Flusse bis an den Ha-fen Martin Lopez oder El Londadillo, sindungefähr achtzehn Meilen. Besagter Hafer« ist we-

gen seiner weißen Ufer, dergleichen es an dieserganzen Küste sonst keine giebt, leicht erkenntlich.Hier stößt die Küste an die Amapallabay. Bondieser Vereinigung bis an die Spihe Cosivina sindneun Meilen. Sie fällt an kleinen Klippen, diebis an den Strand fortgehen, kenntlich. Von hierbis nach Mesa oder die Volvansrafel, einem kleinenzwischen Cosivina und Realejo gelegenen Berge,rechnet man sieben Meilen West gen Nord, und Ostgen Süd; von Mesa de VolSan zu den Aftxa-S'oes oder Holzlagern vier Meilen; das ist, un-gefähr zwölfe von der Spitze Cosivina bis an denHafen Rialexa oder Realejo, in der LandschaftLlicaragua. Anhang zu Wodea Rogers Rei-sen II Theil, und Eduard Looks Reisen H Theil.