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Dreyzehnter Band.
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Reisen und Entdeckungen

Beschreib, einem Vorgebirge gleiches Namens r). Sie wird sowohl von Spaniern als von India-vsnNeuspa- nern bewohnet. Man sollte sie für Chiriguita ansehen, so groß ist die beyderseitige Aehn-, lichkcit, sowohl wegen der Lage, als wegen der Flüsse, davon sie umringet werden. DasLand ist sehr eben.

Will man nach puedlo LIuevo reisen: so muß man einen sehr schönen Fluß zwoMeilen aufwärts fahren. Ungeachtet aber diese Stadt oder dieses Dorf an dem besagtenFlusse liegt: so hat es doch deswegen die schönste Lage eben nicht; denn es sind ringsherumMoräste. Zwar hat man den Weg, zur Sicherheit, mit einer Verschanzung versorget:sie ist aber nicht also beschaffen, daß man sich lange darinnen wehren könnte /).

Bocca del Tors de Lofta ricca ist eine große Bay zehn Meilen von der Bo-ricaspitze r). Die Breite ihrer Mündung beträgt, von einer Spitze zur andern, drey bis vierMeilen, ihre Tiefe aber etwa acht Meilen. Zwar ist es gefährlich, sich an das östlicheUfer zu halten: allein, man findet dagegen auf dieser Seite überall guten Ankergrund,und man kann am Rücken der Bay sehr nahe am Strande beylegen. Die Bay begreiftzwar unweit ihres ostnordostlichen Ufers vier Inseln in sich: allein, es fällt, weil sie mitvielen Klippen umringet sind, sehr schwer, an sie zu kommen. Es ergießen sich viele schöneFlüsse in diese Bay, und bringen, denjenigen, welcher sie aufwärts befahren will, an ver-schiedene indianische Wohnplätze, welche nicht unter spanischer Bothmaßigkeit stehen. Zwarnehmen die Kaufgesellschaften diesen Weg von Carrhago nach Panama: allein, sie ha-ben nicht nur eine starke Begleitung bey sich, sondern sie bleiben auch auf einer Straße,welche fast sechs Meilen vom Seestrande abweicht u).

Von Esparsa bis nach Larchago, zählet man sieben und zwanzig Meilen x).Lussan bemerket, man lause zwar auf der Fahrt von Realejo bis an den Seebusen vonPanama vor einer Menge kleiner Häfen vorbey: allein, man finde sie nicht, man kennesie denn sehr genau. Ihre Einfahrt, saget er, ist so versteckt, daß man unmöglich ander Küste landen kann, wofern man sie verfehlet. Denn es geht nicht nur die See ge-wöhnlicher Weise sehr hohl, sondern sie tobet auch bey dem geringsten Südost und Südwest-winde entsetzlich. Er rechnet von der Insel (pmbo, als dem erwählten Aufenthalte derFreybeuter achtzig Meilen bis nach Panama, zehn bis nach pueblo LlIuevo, und fünfbis an die Küste.

Unter allen Inseln, welche man zwischen dem weißen Vorgebirge und dem panaml-schen Busen an der Küste des SüdmeereS antrifft, sind die Duiboeylande diejenigen, davon

Dam-

»-) Unter acht Grad zehn Minuten nördlich.

§) Ebendas. a- d. 7s S.r) Unter sieben Grad zwey und zwanzig Mi-nuten.

«) Ebendas. a. d. 192 S-.v) Ebendas. a. d. ro; S-,7) Dampiers Reise um die Welt- I Theil8 Cap.

L) Weil die Namen dieser Städte, weder inandern Nachrichten, noch in unserer Beschreibungzu finden sind: so können wir nicht umhin, sie bey-zubringen. G- Ildefonse, Arigopan, Mexa-

pa, TlapK, Terules, losAngelos, Mechoa--cair, SanLuis, Tasio, ZLiquilpar die große.Ehrlcbota, Tainsitgro, Pinrzardaro, 6 ol>-m«, Gapula, Lbamerla, Morinez, Amula,Zamoua, Xacsna, Aguarla, Miaguatlan,Tmgumdin, Sala^a, S. Miguel, und A.Philipps, Guanaguars, Linaola, Mestitlan,Guecetaro, Alamills, Gombrerere, Lholu-la, Lhalco, Snckimilco, Atrisca, Guaco-xingo, Zapotlan, Sacacula, Tutepeqne, Te-coamepeque, Tepeaca, Teguacan, Tulansin-go, Lhichicapa, Gaxaca, ZLilorepegue, Pa-

nuco,