in America. V Buch. X Cap-
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Dampier das allernäerkwürdigste beybringt. Die Küste, saget er, läuft von dem Busen, Beschreib,bis an diese Inseln westlich. Sie ist theils gebirgig, theils flach und mit dickem Gehölze be- vonNeusp».
wachsen Allein, etwas tiefer im Lande giebt es die schönsten mit einer Menge Vieh an- st^n. _
gefülleten Weydeländer. Es ist diese Küste nicht allzustark bewohnet. Die Spanier ' "
können von Panama durch ganz Mexico zu Lande reisen, und haben keine andere Hin-derniß, als die Wildheit einiger bisher noch unbezwungener Indianer, zu befürchten; dage-gen können sie auf der peruvianischen Seite nicht weiter, als bis an den Chepostuß, zu Lan-de reisen; denn da giebt es, der kleinen Flüsse und vielen Meerarme zu geschweigen, so vieledicke Wälder und große Flüsse, daß die im Lande wohnenden Indianer selbst, nicht an-ders, als mit großer Mühe fortzukommen vermögen.
Die vornehmste unter den quibischcn Inseln liegt unter sieben Grad vierzehn Mi-nuten Norderbreite. Ihre Länge beträgt gegen sieben Meilen, ihre Breite gegen vier.
Das Land ist überall, ausgenommen nur am nordöstlichen Ende, niedrig. Man findetauf ihr allerley hohe Bäume, vortreffliches Wasser, an der Ost - und Nordseite einigesWild, und viele große schwarze Affen, die sehr gut zu essen sind. Dagegen giebt eö auchGuanaS und andere Schlangen. Der Südost der Jnselspi'tze hat seine Gefahr sowohl we-gen einer Sandbank, die fast eine halbe Meile weit ins Meer hinein geht, als.auch wegeneiner Klippe, die eine englische Meile weit von der Küste, von besagter Sandbank aber ei-ne französische Meile gegen Nördost steht. Diese beyden gefährlichen Orte ausgenommen,findet man rings um die Insel überall auf sechs, acht, zehn bis zwölf Faden Wasser, gutenderben Sandgrund.
Noch sieht man theils im Südwesten, theils im Norden und Nordwesten der letzter-wähnten , viele andere Inseln, als zum Beyspiele Duicaro, eine ziemlich große in Süd-westen , im Norden aber Rancherm, darauf eine Gattung Bäume, palma Mariagenannt,wächst. Eö istdieserBaum sehr gerade, und dabey ungemein hoch, hatabermitdemPalmbaume sonst nichts ähnliches,als die bloße Benennung. Er giebt trefflicheMasten. Anstatt,daß seine Fasern wie bey andern Bäumen nach der Lange fortlaufen sollten, laufen sie vielmehrim Kreise um den Stamm herum. Die Eanales und Lanrarras sind kleine Jnselchenim Nordosten von Rancheria, und haben Durchfahrten, darinnen man Anker werfen kann,zwischen sich. Man begreift sie sämmtlich unter der allgemeinen Benennung der quibischenEylande^).
Zum Beschlusse dieser Beschreibung von Neuspanien, wollen wir noch einige Nach- Allgemeiner
richten, die man sonst nirgend antrifft, aus dem Lionnel Wasser beybringen 2). Wie er Begriff von
Neuspanien.
nuco , Itamprco oder Tampica, los Falles,Villa ricca oder das alte Vera Cruz, Xalappa,rNexicalstngs, Tacubaya, Loanrnavat, Teo-tiklan, Acatlan, Gerrogordo, El Galtillo,Agualnlcos, Sultepegue, Tlasasalon, Iste-pec, I;ucar, Zapotlan, Guatulco, Trt;la,Lhankla de la Sal, Tetcla, Itmiguilpa, rki-gnilpa, los Lagos, Leon, packnna, Toro-nicapa-, Grravalcazar, Xiguiprla Temila,Grifrha, Talofingo, Papanrla, Guantitlande los O^rros, Tezcuco, Sän Juan de losLlanos, S. Nago de TecaUnmlan, S. An-Allgem. Reiftbeschr. Xlll Band.
tonio, GüktLsto, Tulpa, Petaltepeque, Za-potitlan, Cuiguacan, Xasoitrcmendo, A>uvi-rapunoaro, Topila, Teusiealco, Marabatio,Tuximarca, Guausacalco, Xicopeque, Aam-pango, Gnanckinango, Simarlan, Liqui-lilco, Gcmnba, G-Christophe, Lhacallura,Lompuala, Dauirrlan, la LNisteca, Teurir-lan am Wege, Tepabokislan, Lukiacan, Aapo-tecas, Psrarkan, Lompostela, Guaragualpa,ckofrmaluapa, und noch einige andere, daraufWaffer sich nicht besinnen konnte. Am ang. Ortea. d. Z4S S.
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