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in America. V Buch. X Cap. 555
!ussan fageten: so stößt das andere Ende dieses Sees an den Vastaguafluß, dieser aber Beschreib,fällt in die Nordsee H. vonNeuspa-
Der Hafen Guatulco liegt bereits erwähntermaßen zwanzig Meilen unter Wind von bei-der Tecoantepequebay. Er kann nicht über zehn bis zwölf Schiffe fassen, und dennoch ^ ^
muffen sie vorne und hinten ans User angehänget werden; denn wofern sie bloß vor Ankerlägen, würden sie einander bey der nächsten Veränderung des Windes oder der Fluch inStücke schlagen. An der Mündung dieses Hafens ist der Schlund, den man über vierMeilen weit rauschen höret, und dessen Beschreibung wir aus dem Dampier beygebrachthaben. Lussan nennet ihn Bofadora. Vier Meilen weiter unten findet man noch einenHafen: er ist aber wegen feiner Klippen sehr gefährlich. Mitten in der Einfahrt steht eine,der Forillo genannt, worauf beständig ein großer Schwärm Boubies, Grandgoftersund andere Seevögel sitzt. Nicht weit davon liegt die Opferinsel, oder dos Sacriftcios.
Acht Meilen von dieser haben drey kleine Häfen, jedweder etwa eine Meile vom andern,ihre Stelle. Der schönste führet den Namen de los Angelos. Man wird seiner Mün-dung nicht gewahr, wofern man nicht beständig der Küste folget, indem sie aus einemFelsen, der in Gestalt irgend eines Thores durchbrochen ist, besteht. Zwischen diesem Ha-fen und dem zu Acapulco, das ist, in einem Striche von sechzig Meilen, findet man sonstkeinen, als nur zwo Meilen von dem letzter«, den Port Marquis c).
Der IV Abschnitt.
Ursprung, Reich, Zeitrechnung, kaiserliche Hofhaltung, Reichseinkünfte, undRegierungsform der alten Mexreaner.
Mexicanische Erzählung von einer allgemeinen Mexikanische Monate. Kaiserliche Hofhaltung.
Sündfluth. Ursprung der neuspanisthen Ein- Leibwache. Tafel. Einkünfte- Negierung«-wohncr- Erbauung der Stadt Mexico. Stift kammern. Staatsrath. Krönung der Kaisertung de« Reiche«. Dessen Könige. Eroberun- und ihre Pflichten. Mexicanische Ritterorden,gen der Mexicaner. Zeitrechnung derselben. Ceremonien bey deren Aufnahme.
t^>ie alte mexicanische Geschichte erzählet, wie man saget, einige Umstände von einer ge- Mexicanischewissen Ueberschwemmung, welche alle Menschen und Thiere zu Grunde gerichtet ha- Erzählungbe. Doch sey eilt einziger Mann und eine Frau in einer Barke, von derjenigen Gattung, von einer al-die bey ihnen Acalles heißt, davon gekommen. Der Mann hieß, vermöge des Schristzei- ,
chens, das seinen Namen bedeutet, Corcox, und die Frau Chichequetzal. Dieses glück- '"°l>uty.liche Paar kam an das Gebirge, damit das Thal des mexikanischen Sees umschränketwird,und zwar an den Fuß des Berges Lulhuacan. Hier zeugeten sie eine große Anzahl Kin-der , die aber alle mit einander stumm zur Welt kamen. Endlich erschien eine Taube, se-tzete sich auf einen sehr hohen Baum, und begabete sie mit der Sprache. Allein, weil kei-ner den andern verstund: so beschlossen sie, von einander zu ziehen. Fünfzehn HauSväterbatten das Glück, einerley Sprache zu reden; diese blieben beysammen, und suchten gemein-schaftlich einen neuen Wohnplatz für sich. Nach einem hundert und vierjährigen Herum-schweifen kamen sie an einen Ort, den sie Azrlan nenneten. Von hier setzeten sie ihre
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