Vorrede.
annes , weiß nicht Mt6 was Ursachen / gedrungen/mit Adelberto,Berengarii Sohne/ zu tractton. Jedoch säumte Otto auch nicht/sondern eilte mit der Armee wieder nach Rom / und nahm daselbstwunderliche Sachen vor/ bis er doch endlich / nachdem er Beren-xarium ftlbsten gefangen bekommen / und seinen Sohn Adelbertennach Corsica.verjagte / An. 964. sein zu der Kayserlichen Kroneerhaltenes Recht behauptete; von diesem Ottone I. nun an/ sindallemal die Könige in Teutschland/ zugleich Könige in Italien undRömische Kayser gewesen.
Nachdem inHenrico II. An. 1014. die Sächsische Kayser aus-gestorben / so kam die Wahl wieder auf die Teutschen Stände/indem sie Hertzog Conraden von Francken / sonsten Lalicum oderLpirenlem zum Kayser erwehlten/ jedoch nicht so absolute darbeyverfuhren/ sondern des verstorbenen Henrici II. Vorschlag geltenliessen / als welcher auf dem Reichs-Tag zu Alstet diesen HertzogConrad zu feinem Nachfolger ernennet hatte; Oonradi Nachfol-gere / Henricus III. IV. und V. hatten sehr viel Strittigkeitenmit dem Römischen Stuhl / jedoch war unter ihnen Henriks V.am aller unglückseligsten / dann von ihme ist diese Epocha zu ma-chen:
1 ) Imperii mer£ electitii,
2 ) parte Majestatis privati,
z) - - regalium a Principibus sumptorum.
NachEotbari! II. Tode Anno Iiz8. (der das Jus Justinianeum, anstatt der Fränckisch. und Longobardischen Rechte/ im gantzen Rei-che eingeführet hatte/) kam dasKayserthum nach vielem StreitundZancken/ aufOonradum IN. aus Schwaben/ derselbiqe thätaber nichts sonderliches/ hingegen verrichtete sein Nachfolger Fri-dericus I. von seinem rothen Bart Barbarossa genannt/ desto grös-sere Thaten; die rebellischen Stände brachte er in Italien zumGehorsam/ und fetzte die Kayserliche Macht daselbst wieder feste.Absonderlich hatte er sehr viel Übels wider den Römischen Stuhlangestifftet / und lebete mit demselben in der grösten Uneinigkeit/