228 Lib. l. Cap.XIlI. Von denen Reichs,Grafen in genere!
Dann ein anders ist ein Graf seyn / und ein anders eine Graffcbaffehaben/ dann das Wort Graf ist dignitas personalis , weiche nicht derSach selbst / sondern der Person anhängig ist/ und von der Macht auchGewalt des Concedirenden herrühret.
Vult. /. feud. F. n. g.
Die Grafen nun werden zu denen Reichs-Tagen als Stande des Reichsberuffen/
I^latth. Stephan. dejutisd. tib. z part. i. c.6. n.114. Paurmeist.z.dejurüdift. c, i. n. 22.
und zwar also/daß nicht ein jeder Graf vor sich ein Vorum, sondern dasgantze Corpus der Grafen und Freyherren nur zwey Suffragia haben.
Matth.. Stephan, d.t. Althuf. in- patii, c.z;. n. 6 z. Bertram deComitib. conclusi 70.
Und ist ihnen dabey unverdotten in dm FürstemRath zu gehen/ und denenBerathschlagungen beyzuwohnen.
W ehn. inyrattic. ob fern. verb . GrafschaA./><»§. 2-/. Meichsn*decif. \2amer. 6, ». 27. tom. 3.
Nicht minder haben sie auch das Jus Archivs.
Ruland. de commijfp. z. lib. /. c. 4, n. 27.
Quoad prorogativam hat es auch unter die^n seinen Unterschied/ also/daß theils derselben Fürstliche oder Gefürstete Grafen/ als da seynd dieGrafen zu Göry/ Habfpurg / Tyco! / Henneberg / MümpetgardUnd Arnsperg/
R. A. de Anno 1376. $ . Nachdeme auch jetzo. ibi: die FürstlicheGrafschafft Görtz.
theils zu den Grafen« Grand erhebte/ auch Edle Herren intituliret wer-den / wie die Grafen und Edle Herren zur Lippe / die Grafen zu:LNanßfeld/ Edle Herren von Heldruvgen.
R. Imp. de Anno 1603.
Ich führe hierbey auch an dievaronee oder Freyherren/ welche vorMers Banner, Herren /a Germanico Banuier/ quod significat ve-xillum,.
Vultej. /. Feud. 4' n<i4>
Oder