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Gütigkeit er Ihm fambt den Seinigen wider herauß ge- Tmbftk.holffen. Dann als ein Breyßgauer mit seiner eygenenStieff-Mutter ein Blut- Schand begangen/auch das La-ster nachgehcnds cffenbahr worden / wolte dem Thäterunerträglich fallen / die Schmach / Schand und Spottseiner Mit- Bürgeren zu übertragen / geht demnach aufAonstantz zu derselben Kirchen Ehrwürdigen BischoffenOebbarcium mit Namen/ von demselben/ wegen begange-nen Lasters ein heylsames Mittel der Büß zu begehren: Di-ser schickte ihn wider zurück / und zwar zu der Jhme be-täubten Heiligkeit deß seeligen Vatters/ mit Bitt/ Er möch-te disen Büssenden under die Zahl der Brüder/ so Barbati,oderGehärtete benambset/ auf/ und annehmen/ unddiseralso in seiner Zucht durch die Strenge deß Gehorsambs feinesFehlers Verzeyhung erlangen. Als der Mann GOttesdeß Bischoffs Gcsandtschafft / und Willen vernommen/hat Er die Sach seinen Brüderen vorgetragen : Weilenaber der Ort/ in welchem vorgebuchter Mann dieSchand-That begangen / nicht weit vomKloster entlegen/ sover-meynttn sie / nicht rathsgm zu seyn seinem Begehren zu will-fahren/ förchtend/ er möchte eintweders durch die Nahedeß Orts wider in Gefahr stehen deß Widerfalls/ oder dieSchmach - Reden der Leuthen nicht erdulden können; wüstedemnach der Armseelige nicht was zu thun/ wohin er sichkehren solte; endlich beschlösse er bey sich selbsten / ohneWissen einiges Menschen nach dem Kloster Hirschau sichzu erheben / alldorten der Welt abzusagen / und sich unbe-kannter Weis unter die Zucht eines strengen und Büß - fer-tigen Lebens zu begeben; welches auch geschehen. Undeben dise Gelegenheit wäre dem Sathan erwünscht; als einfchlauher Widersacher alles Guts erfreuete er sich Weis
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