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Laurcntius Benard.
ner entsprossen sind, als Leonhard de Trappes,Erzbifchoffzu Auch, und le Rsr, Parlementörathund Stifter der Carmeliter Barfüßer zu Paris. Derjunge Benard bekam von seinen Aeltern eine sehr christ-liche Erziehung. Schon in seinen jungen Jahrennahm er das Gelübde nach der Regel des heiligenBenedict über sich in dem Kloster zu St. Etienne inNeverö , einer unter der Abtcy zu Cluni stehendenPriorey. Einige Zeit nachher wurde er nach Bour-ges geschickt, die Weltweiöheit zu erlernen. , Daselbstthat er sich so sehr hervor, daß die Vater der GesellschaftJesu bey ihrem Abzug aus den, Königreich ihn derStadtobrigkeit als den fähigsten Kopf des Collegiumsvorstellten. Man trug ihm das Lehramt der Rheko.rik auf; er schlug solches aber ob, in der Absicht,nach Paris sich zu begeben, um seine Einsichten voll-kommener zu machen. In dieser Hauptstadt brachteer sein Studiren zu Ende, und empsimg von der So»könne den Doctorhuk mit allgemeinem Beyfall: wel-ches denn den Rector der Universität zu sagen veran.Haßte, Benard sey zwar der letzte dem Range nachin Ansehung der Aufnahme, aber der erste der Fä-higkeit nach : uftimus online, lest primuL ineritüs.
Unser Benedictiner verkündigte das Wort GOt-tes mit vieler Erbauung auf den Canzeln zu Paris,als die Stelle eines Priors des Collegiums zu Clunientlediget wurde, die ihm hierauf der General-Abtdes Ordens auftrug. Er traf das Haus in einem be-jammernswürdigen Zustand an; es befanden sich nichtmehr als vier bis fünf Ordensgeistliche darinn; dieordentlichen Stellen waben an Weltliche verpachtet,die sich mit unter ihnen in dem Schlafzimmer befan-den. Man gieng aus dem Kloster auf und ab, wieauf der Gasse. Benard fieng an den Weltlichen denAbschied zu geben, verschloß die Thüren, und gabdem Collegium eine neue Gestalt. Er
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