Laurentius Benard.
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keinen wieder bis auf Anrathen seines Beichtvaters,Arhanasius de Mongin. Da er die Aussicht überKlofterjunafrauen übernommen hatte, so betrug ersich allzeit dabey mit einer Vorsichtigkeit, die für ihnnützlich und für diejenigen Vortheilhaft war, deren Auf«ficht er über sich genommen hatte. Ihm hat man dieVerbesserung der Abtey Montmartre zu danken.
Da er zum Visitator über Fontevrault erwähletwar, so ließ er seinen Eifer, seine Redlichkeit und sei«ne Standhaftigkeit sehen. Kaum war er in dieserAbtey eingetroffen , so erfuhr er, daß der Graf vonSoissons um selbige bey dem König für seine Toch-ter angehalten, die nur noch ein Kind war. Weil ereinen so greulichen Misbrauch nicht zu erdulden ver-mochte , so rrmahnete er die Klosterjungfrauen, sichdagegen zu setzen. Der Prinz glaubte, er werde sichnicht erkühnen, ihm zu widerstehen, und kam dahernach Fontevrault, um ihm Furcht einzujagen; erfand ihn aber unerschrocken. Dom Benard zeigte ihmmit aller Ehrerbietung, wie er sich für nichts fürchte,wenn es die Ehre GOttes und seine Pflicht betreffe.Der Prinz klagte hierüber bey dem König, und gabihm zu verstehen, dieser Mönch bringe das Kloster inVerwirrung Dom Benard bekam Befehl nachParis zurück zu kommen. Nachdem er seine Visita.kivn zu Ende gebracht, so stellte er sich vor dem Kö«nig, und gab so genaue Rechenschaft von seinem Ver«halten in Gegenwart des Grafen von Soissons, daßder König seine Gründe billigte, und ihn nach seinenVerdiensten schätzte. Der Graf selbst bekam eine sol-che Hochachtung gegen ihn, daß er ihn kurz darauf ei»ne seiner Prinzessinnen aus der Tauffe heben ließ.
Zu Anfang des Monats May 1618. hielt dieCongregation von St. Banne ihr Generalcapitel zuSt. Mansuy les - Toul, welchem Dom Benard bey.
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