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Athanas von Mongin.
das Bild des Gekreutzigten, zu dessen Füssen man ihnohn Unterlaß antraf, wo er die Größe GOltes unddas tiefe Geheimniß unserer Erlösung betrachtete:GOtt theilte sich ihm auch auf eine so unaussprechlicheWeise mit, daß man ihn bisweilen über der Erde er«hoben, und in Entzückung hingerissen sah.
Im Jahr 1624. wurde er zum Prior zu Corbieernennet, und unterwies daselbst seine jungen Ordens-leute in der Theologie. Er gründete sie so gut in derGottesfurcht und in den Wissenschaften, daß verschie.dene von ihnen Superioren wurden, und diejenigenheilig regierten, die ihrer Aufsicht anvertraut waren.Er verlangte, daß man zum Beystand der Krankenkeinen Aufwand schonen sollte; und damit man die Ar«Muth nicht vorschützen möchte, darinn sich dazumaldas Kloster befand, so sagte er, wenn man keine Mit«tel hätte, so müsse man die heiligen Gefäße verkaufen.Im Jahr 1626. wurde er wieder ins Collegium zuCluni zurück geschickt, ob er gleich zu Corbie sehr nöthigwar, um denjenigen Ordensgeistlichen vorzustehen,welche die Verbesserung angenommen, und daselbstlehrten; aber im folgenden Jahr verursachte eine wich«tige Gelegenheit seine Zurückberufung. Es war dießdie Einführung der Verbesserung in die Abtey zu St.Reim in Rheimö, welche am 4ten März 1627. vor sichgieng, allwo er zum ersten Prior und Lehrmeister derNovizen eingesetzt wurde. Sein großer Grundsatzwar, ihnen die Liebe zu den Uebungen des Klosterle-bens einzuflößen, eine genaue Beständigkeit sie zu voll-bringen , und die Gesinnung der Bußfertigkeit und derKasteyung. Er selbst gab ihnen ein Beyspiel. Ertrank fast keinen Wein, aß nur das Brod des Gesin-des , enthielt sich öfters des Fischessens, und verbargfeine Enthaltsamkeit unter mancherley Vorwand. Erwar besonders beflissen, seine Kasteyungen noch strcn«
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