Dom Bernhard Planchetle. 141
ficht darüber anzuvertrauen; mau konnte ihn abernicht überreden, daß er sein kleines Kloster Josaphakverlassen hätte, um sich nach St. Germain des Preszu begeben. Seine tiefe Demuth vertrug sich bessermit der Besorgung des Gartens, welcher seine einzigeBeschäftigung ausmachte, als mit Ruhm zu Pariszu erscheinen. Er starb in seiner Einsamkeit zu Jo-saphat, in der Vorstadt von Charkreö den 2ten März1680. Man fand unter seinen Papieren folgende vonihm verfertigte Werke.
1. Iraits do lu circulation de8 csprit8 ani-mrmx. Der P. Mege ließ ihn im Jahr 168 2. dru-cken ohne den Verfasser zu nennen.
2. tVpoloAiL dia OoÄeur Mclrol LaM8.
z. koems srrmgoi8 lur Oruce, lelon Indodlrino de iaint ^ugulkin.
4. I'ruitä de In doclirine äs kela^e ct des8elnipelA§ien8.
s. ^dre§e de la docirins de ^anleidu8, dansleguel on corrigs plusteurs trmlle8 eiwdons,gui so ldnt §IiÜee8 dan8 1' impreNon de ioiivuvra^e.
6. Dra'tL8 de In Orace du 8rmverir. Diesttheologischen Schriften sind nicht gedruckt worden,und niemand weiß die Ursache davon.
Johann Bernhard Planchette.
Bernhard planchette wurde zu Aubi-gnai im Kirchensprengel von Reims gebohren.Er war bey nahe dreyßig Jahr alt, als er seinGelübde ablegte in der Abtey Vendome den 15km Au-gust 16Z7. Nachdem er mit dem beständigsten Eifer
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