Band 
Erster Band
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Dom d' Achery.

Nach seinem Gelübde und Studiren wurde er sehrschwach. Der ehrwürdige P. Tarifse, General Su-perior, gieng bey seiner Zurückkunft vom Kapitel,das zu Cluny im Jahr i6z6. gehalten worden, durchSt. Benoit an der Loire, wo er ihn in der Kranken,stube wegen verschiedener schlimmen Krankheiten, wel.che ihn ohn Unterlaß angriffen , seit einem Jahr bett.lagerig antraf. Seiner Plagen ohnerachtet unterließer nicht, sich mit Verfertigung seidner Skräußer undKronen zu beschäftigen, um solche über das heiligeSakrament zu stellen, und Kerzen zu machen. DerP. General freute sich, diesen Ordenömann zu sehen,welcher bey so vielen Krankheiten das Mittel fand,den Müssiggang zu vermeiden.

Im folgenden Jahr wurde Dom Luc nach Pa-ris gebracht, um die Operation des Schnitts auszu-stehen; aber da die Aerzte solchen nicht nöthig fanden,so schickten sie ihn nur zum Gesundbrunnen nach For.ges, wo er einige Linderung empfand. , Seine andernSchwachheiten blieben noch immer, ausgenommen einbeständiges Erbrechen, welches durch den Gebrauchdes Fleisches nachließ. Man sah sich genöthiget, ihmdie Erlaubniß noch ferner zu ertheilen , weil er solchennicht unterbrechen konnte, ohne aufs neue in seineSchwachheit zu verfallen. Seit dieser Zeit ließ manihn beständig zu St. Germain des Pres, wo er denDom Anshelm des Rousseaur antraf, welcher fürihn sehr liebreich Sorge trug, und ihn bewegte, sichauf Wissenschaften zu legen, die der Kirche, der Re-ligion und dem Staat nützlich wären.

Als man ihm die Aufsicht über die Bibliothek zu<At. Gsrmain des Pres aufgetragen hakte, so brachteer die Bücher derselben in sehr gute Ordnung, machtegenaue Verzeichnisse darüber, und vermehrte sie mitverschiedenen vvrtrcstichen Werken. Aber seine erste

Bemü-