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Erster Band
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Dom d' Achery. 157

Bemühung war die Lesung und Untersuchung der al-ten Handschriften. Sein Skudiren wurde bloß durchdie Uebungen der Gottseligkeit und durch das Gebetunterbrochen. „ Verschiedene (b) Personen, die„ durch ihre Andacht sich vorzüglich bekannt gemacht„ hatten, begaben sich unter seine Anführung, und„ viele Gelehrte machten sich eine Ehre daraus ihn zu„ besuchen, und um Rath zu fragen. Er arbeitete„ mit Eifer an der Heiligung der erster», und die„ andern erhielten großen Beystand so wohl aus seinen„ Anweisungen als aus den Handschriften, welche er„ ihnen freygebig lehnte. " Die Gemeinschaft, wel«che er mit den meisten Abkeyen seines Ordens unter-hielt, verschalten ihm viele alte und neue Stücke,daraus er Vortheile für das gemeine Beste zu ziehenwußte. Er wurde mit der Hochachtung der PabsteAlexander 7. und Clemens 10. beehret, welche ihmMünzen zuschickten.

Dom d' Acherp vermied die unnützen Besucheund Gesellschaften , und hatte mit niemand als mitGelehrten Gemeinschaft , von denen er hochgehaltenund zärtlich geliebt wurde. Er kannte die Verdien-ste derer von Port - royal. Da diese Herren beschul-diget wurden, als verachteten sie diejenigen Werke,die nicht aus ihren Federn geflossen wären, so arbei-tete er daran, denen ihren Wahn zu benehmen, wes.che ihnen diesen Fehler vorrückten. Man trift den Be-weis davon an in den Nachrichten des Herrn Fontai-ne, wo Herr de GacL folgende Ausdrückebraucht (o): „ Ihr habt die Herren von Valois„ gesehen: ich weiß nicht, wie sie sich in den Kopf„ gesetzt hatten, man achte ihre Bücher nicht; und„ wegen dieses Gedankens, ob er schon falsch ist, sind„ sie ein wenig wider uns aufgebracht. Aber der

„ ehr-

(k) vupin, 170 iiecle, 1. Z. x. 4Z4.

(c) lom. 2. x. §22. Z2Z.