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Zweyter Band
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Dom Johann Gucrrier. 609

Pascal , weil sie solche Einfälle enthielt, die nichthatten gedruckt werden dürfen. Er schickte dieseSammlung an Dom Alapdon, den General derCongregation etliche Tage vor seinem Tode. Damitnichts verlohren gehen möchte von dem, was aus demBüchervorrath der Jungfer Perrrer kam, so ließDom Guerrier Sammlungen von einer Menge kleinerSchriften und flüchtiger Stücke, und anderer Schriftenmachen, welche sich unter diesen Büchern fanden. Erließ sie sauber binden, und da die Bibliothek nicht alledie Bücher fassen konnte, die er zu denen im Klostergethan , so ließ er eine prächtige bauen, indem er dasWohnhaus verlängern ließ, wo die Krankenstubenwaren.

Im Jahr 1716. wurde Dom Auerrier von demHerrn Bischoff zu Rochelle erwählet den Besuch derAbtey Apste in Gatine vorzunehmen, damit die Miß«brauche verbessert würden, die sich eingeschlichen hatten.Er verrichtete dieses aufgetragene Geschäfte mit allermöglichen Klugheit und Standhastigkeit. Er stelltedarum die Ruhe und die gute Ordnung wieder herunter den Ordensleuten. Da er sich von dem geistli,chen und zeitlichen Zustande Bericht erstatten lassen,so machte er daselbst sehr weise Einrichtungen, wel«che durch den Herrn Bischoff von Rochelle gebilligekwurden, und gute Wirkung thaten. Von selbiger Zeitan ist diese Abtey mit dem Kapitel der Cathedral Kir«che von Rochelle vereiniget worden. Dom Guerriecwurde in verschiedene Nonnenklöster gerufen. Herrde la Poipe, Bischoff zu PoitierS, hatte ihn zumObern der Benediktiner Nonnen zu Niorc gesetzt.Er legte ihnen jährlich eine Einsperrung auf etlicheTage auf. Man erwählte ihn zum östern zumSchiedsmann derer Streitigkeiten, die zwischen denvornehmsten Personen der Landschaft obwalteten. DieHerren d'Hervaux,Erzbischoffvon Tours,undDrouil«Tass.Gel.Gesch.v.S.Maur.II.TH. O.q lec