6IO Dom Johann Guerrier.
Ier, Bischofs von Bayonne, die nach und nach Aebt«von St. Jean d'Angely gewesen , beehrten ihn micihrem ganzen Vertrauen, und legten ihm den Titeleines Verwesers bey zur Vergebung der Pfründen,die von ihrer Abtey abhingen. Er vergab die Pfar.reyen an niemand als an Geistliche von einem vorzögst,chen Verdienst, und erwählte zu Verwesern seinerPfarrey Ordensleute, deren Zähigkeit und Einsichtenihm bekannt waren.
Seine zarte und aufrichtige Ergebenheit gegendie Congregation war bekannt. Es erhellet aus seinenBriefen und andern Schriften , daß er davon einenhohen Begriff gehabt, daß er stein ihren blühendstenUmstanden gesehen, und über dreyßig Jahr in einer soerbaulichen als wohl eingerichteten Gemeinheit gelebethabe. Er war nicht nur in seiner Provinz, sondernauch in der ganzen Congregation hochgeschätzt und der.ehret. Er wurde unterschiedliche mal zum General.Kapitel abgeordnet, und zum Definitor erwählet. Ersetzte sich jederzeit durch feine Redlichkeit, und durchseinen Eifer für die gute Ordnung in Ansehen. Erwurde zum Vorsitzer des General Kapitels von 1729.erwählet. und versähe diese Vorderstelle würdiglich.Er richtete die Congregation mit der vollkommenstenGerechtigkeit und Billigkeit. Man trug ihm das Ge.neralat auf, und es kam nur auf ihn an es anzuneh.men; er schlug es aber beständig aus, und verlangtekein Amt. Da die Beschäftigungen dieses Kapitelsdem Hof sein wenig kühn vorkamen, weil man denPoker Thibaut vom Gcneralat abgesetzt hatte, sosagt man, der Herr Kardinal de Fleury habe zudenen gesagt, die es ihm erzählet: man darf sichdarüber nicht wundern , was im Rapirel derBenediktiner vorgefallen, sie harren einenRrieger (6uerrier ) zu ihrem Haupte.
Die