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ac determinatio praecisa gradus culpae VeFlons Pontonii»
kandenen vielen Attcfie und Berichte au dic Magdeburg i sehe Krieges- und Do-mainencammer , eine unglaubliche Menge , amh von Eichenbäumen an vieleMeilen herum selbigen 'läget heraus gerissen hatte ) beim Weggeben ausdrücklnhverboten , in feiner Abwesenheit, Xsähnnd des Sturmes dun:haus keinen über-zusetzen, Zu dem Ende auch gedachten Meisterknecht , oder so genanten Be-vollmächtigten , als für 'welchen allein der Eaehrman refponfable ijf ins Holzmitgenommen, so dass ihm nicht zu imputiren , 'wann , feines gener ahn Ver-bots ohngeachtet ., feine zu Haufe gebliebene drei b'aehrburfchc , w eil der etc»Schmidt darauf bestanden , die Ut herfahrt unternommen , und des Lente Ehe-frau solches auch zugegeben , als Vielehe facta aliena contra expressam ipsus pro-hibitionem ihm allenfals keiuesXvcgcs zur Laß zu legen , XoieXvol gedachte dreiEaehrburfche so, \vie der etc. Schmidt behaupten wollen , eben keine fungens ,sondern refpeclivc von tß. 2t. 2j. fahren gewesen , doch ihr Möglichstes gethan,und mit größer Lebensgefahr das Unglück abzüXvenden steh bemühet , ganzeWeidenbäume , woran ste steh , als die übrige schon heraus an das Land gesprun-gen , nebst der Faehre , noch an - und aushalten Wollen , mit der Wurzel heraus-gerissen , auch der Thau , so fie um einen Buhnenpfahl am gleicher Urfach her-um gewunden , zerbrochen, ob er schon feste genüge und so beschaffen gewesen ,dass ihn wohl acht Mann nicht zerreijsen fölten , und dann auch nicht ausge-machet ist, dass es angegebener Massen an Faebrgeräthfchaft , so viel ncmlicbzum Trajeci über der schmalen Ohre nöthig , ermangelt, indem hierauf die bei-gebrachte Atteste des etc. Schmidts , Xvie nemlich eine NB. Elbfaehre, an ih-ren Geräthf haften , der Anzahl und Qualität nach, beschaffen seyn müsse tnicht quadriren: überdem doch auf der verunglückten quaestionirten haehre vierruflente Stacken, ein eichenes Rüdes und ein Schrik , dieses auch zur Ueber-fahrt über die Ohre genug gewesen . Und ob zwar auf dieser Faehre quaest , kei-ne Ketten , noch am Ufer Kettenftöckgens vorhanden geXvefen , dennoch die Zeu-gen nicht nur deponiern , dass auch fei vorigen Zeiten zur Ueber fahrt über dieOhre niemals Kettenstöckgen gebraucht , sondern auch verschiedene derselben ver-meinen , dass ein Thau genug, und keine Keite nöthig, ja viele sogar bekräf-tiget , dass ein Thau (sonderlich solcher, wr'e der angemerkte gewesen ) imSturm bessere Dienste , als eine Kette thue, die Kette auch, wann es friere ,springe , dagegen ein Thau nachgebe , und deshalb im Winter die Mühlen undSchifsgefäfse nicht mit Ketten , sondern mit Thau befestiget würden , desglei-then im Sturm , welches man alsdann die Notbleine nennete. Endlich dieserheftige Sturm damals Xoeit herum generat gewesen, indem die Faehre zu Nignpselbigen Tages noch augenscheinlichere Gefahr gelaufen , unterzugehen, wo-fern ße nicht zum Glück, an ein flaches Ufer durch den Wind getrieben (dagegendie quaestionirte an ein hohes Ufer gekommen) und die Faehre zu Arneburggleichsah selbigen Tages durch den Sturm abgerissen, und nach Sandau verschla-gen; der Faehrman Lente vor dem Weggehen alle nöthige Praecautions gebraucht,die meiste Zeugen auch dafür halten, dass, wann gleich mehr Gerätbfchaftenvorhanden gewesen , um die Faehre , als ße schon an dem hohen Elbufer ange-