des U e b e r s e y e r s.'
dieses Buches zeigen solche Wahrheit zur Genüge. Es wären leicht hierdie «»verwerflichste Zeugnisse anzuführen, ich begnüge mich aber mitdes verdienstvollen Herrn Professor Formey seinem, welcher von demgegenwärtigen Werk Mittheilet hat; ') „daß es bey seiner Kürze mehr«Kraft, Nachdruck und Gelehrsamkeit enthalte, als die ausführlich-«sten Bücher."
Hieraus erhellet, daß es vorzüglich verdient habe, in unsere Mut-tersprache übersetzet zu werden. Wir Teutsche sind zwar so gut, dieauswärtigen Geschichte insgemein umständlich zu lesen, und bringen eshierinnen weiter, als andere Völkerschaften, nicht jedweden aber istes zuzumuthen, daß er sich mit einer so grossen Arbeit abgebe, sondernwohl überhaupt zureichend, dasjenige z. E. von Frankreich sich bekanntzu machen, was dieser Chronologische Auszug enthält. Alles, was zueiner gründlichen Nachricht von einem Staate gehöret, dessen Ursprung,seine Regierungsart, das Justitz- und Policey- auch Kirchenwesen, istdarin» sorgfältig angebracht worden. Liebhaber von Münzen, von al-ten Urkunden, von dem Staats- Kirchen- und Lehenrechte werdenAnmerkungen in diesem kurzen Aufsätze lesen, die sie entweder ander-wärts gar nicht finden, oder nur in vielen Büchern zerstreuet antref-fen. Hierzu kommet, daß die Französische Geschichte, wegen ihrer na-hen Verwanntschast mit der Teutschen, uns, besonders schätzbar seynmuß.
k
Ich will unserm Herrn von Hainault eben nicht von allen Feh-lern frey sprechen. Es ist genug, daß vor ihm kein historisches Hand-buch mit solcher Anmuth, mit solchem Nachdruck und so brauchbar ab-gefasset worden. Es ist also kein Wunder, daß er nebst den vielen Lieb-habern und Verehrern, auch Nachahmer gefunden , wohin die Ver-
)()()( 3 fasser
S. LonlsUs xöur Lorrner vne LlbUmbsgue peu nomdrenle mais cbviLe.