von des Verfassers Aden und Schriften.
„ Kurze A ir daraufkam das Trauerspiel Franz II. in ungebunden„ ner Rede zum Vorschein, wo rinnen derSchackespcar nachgeahmet„ worden. Dieses Werk ist das einzige in seiner Art, man hat kein„ Muster davon, und niemand hat sich gewaltet, es nachzuahmen.
Die Vorrede ist eine Art einer Dichtkunst, welche verdienet gele-„ sen zu werden. Dieses Trauerfpie l hat drey Handlungen. Die„Uebereinstimmung aller Geschichten und Memvires selbiger Zeit„ ist über die mästen beobschet worden, alle Personen zeigen sich„darinne nach ihren Caracrerm, und der Verfasser dar d-e Sache„wichtig zu machen gcwust, ohne die Historische Wahrheit im als„ lermindeftcn zu verletzen. Warum haben wir doch nicht viele Gen„ schichte unter einer solchen Gestalt, wo alles lebet, und wo man„ einen Eindruck bekommt, der von demjenigen sehr unterschieden„ ist, den eine bloss Erzehlung machet.
„Man besorget eine neue Ausgabe hiervon zu Nanci, eine„dritte zu Berlin und eine vierte zu Paris, zu welcher man ein„Nachstück, das Erwachen des Epüncm-es genannt, nebst„ einer Anwendung an die Königin gethan hat.
„Im Jahr 175z. kst der Herr Präsident von «Itirault Sür»„Intendant über den Hofstaat der Königin worden.
„ Der Herr Präsident hat unsers Wissens viele andere Wer-kte verfertiget, unter andern reizende Gedichte, weiche uns nicht„ bekannt worden. Der Herr von Voltaire hat ihm zwey Briefe„in Versen zugeeignet, welche des einen und des andern würdig„ sind»
„In einer öffentlichen Sitzung derAcademie der schönen Wiss„ssnschaften hat der Herr Präsident von Henault eine Schutz-schrift-er Chronologischen Auszüge verlesen, welche in der„ Sammlung dieser Akademie gedrucket worden. Die Akademie von
Nan-