dritte Königli che Linie. rgz
Denkwürdige Begebenheiten unter Ludewig Sem Dicken.
wieder zu geben. Dieses Amt war von der Regierung Lotharii an, in demHause AnjoU erblich, es war aber entweder die Abnahm des KöniglichenAnsehens Ursache Saß diese Herrn sich ihres Amts nicht unterziehen moch-ten , oder es hinderte sie der Krieg mit dem Könige/ daran. Die Gar-tanves / judewigs des Dicken Minister und Lieblinge, vertraten solches stakdes Graven von Anjou. Endlich befürchtete der Grav, sein Recht möchteverlöschen, trat seine Verrichtungen wieder an, und bewilligte hernach., daßWilhelm von Garlande in seiner Abwesenheit solches Amc sichren, jedoch aberdasselbe, als ein Lehen/ haben/ und ihn darüber Pflicht thun solle. Die-se ist nicht die erste Bedienung, welche die Herktt / so selbige eigenthümlichhatten/ andern Herrn von geringerm Range zü Lehen gaben.
Ludewigs des Grofen Brief/ welcher den Religiösen von St. Manrdes Fosses das Recht giebet / den Zweikampf unter ihren Knechten undden Freien bestimmen.
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Der H. vordere stiftet den präm-nstrLtenfersrden.
Friede zwischen Ludewigen und Heinriche»/ der die Lehenspflichr wegen-er AtorMandie erneuert.
Dem König von England ist ein seltsames Unheil zugestostn, indemftine ganze Familie, und der Flor des Adels im Angesicht des Hafens Bar-stem, wo sie sich, um wieder Nach England zurück zu gehen , eingeschiffethakten, durch einen Smrm zu Grunde giengen.
Dieser Vorgang bringet die Rechte Wilhelm CliwnS wider in Bewe-gt,ng / der von verschiedenen, so wohl Französisch- als NormannischenHerrn, die Ludwig der Dicke heimlich unterstützte, Beystand hak. Hein-rich allein nutzet diesem Krieg, und bringet den Kaiser gegen den König inHarnisch.
Kaiser Heinrich VI. machet Anstalten in Champagne einzurücken, umsich einer auf dem Concilis zu Rheims angeblich erlittenen Beschimpfung
^ wegen