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Chronologischer Auszug der Geschichte von Frankreich : worinnen nicht nur dieselbe vom Ursprung der Monarchie an abgehandelt, sondern auch das Merkwürdige von andern Völkerschaften erzehlet wird / Aus dem Französischen des Herrn Präsidenten von Hainault, übersetzt, von Carl Friedrich Tröltsch
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Denkwürdige Begebenheiten unter Ludewig XIV.

an , wo dieselben dazu am ersten erhoben worden, seine Wirkung habe."Dieses verstund sich vomJahr 15-56. wo das Herzogthum Albret zmn Vor-theil des Königes und der Königin von Navarra gestiftet worden. DieserContrsct wurde 1652. im Parlement einregistriret, stdoch unter der Be-dingung, daßersagte Pairien Albret und Chateau - Thicrri ihren Rangund Wirklichkeit nicht eher als vom Tage des gegenwärtigen Schlusses?und vermittelst eines von erwehntem de laTour d'Äuvergne von ernanntenHerrn Konig auszuwirkenden Briefes Haben sollen." Es erhielt auch der Herrvon Bouillon im nemlichen Monat Februar. 1652. den Erhöhungsbrief überdie Herzogthümee Albret und Chateau-Thierri, wie er aber vor dessen Ein-registrirung starb, so bekam sein Sohn 1662. einen neuen , der auch aufden Herrn von Turenne verlautete. Der Herr von Bouillon ward erst1665. aufgenommen.

Das Parlement tragt die Deelaration ein, wozu die Königin gezwun-gen worden, und vermög welcher die Auslandei', und selbst die Französi-schen Cardinale, nicht mehr in den Staatsrath kommen sollen. Angleichenmachte er verschiedene Schlüsse wider den Cardinal Mazarin. Die Köni-gin stellt sich mit dem Prinzen von Conde eins zu werden , und bewilligtihm daher solche Forderungen, die dahin giengen, sie von aller Gewalt zuentkleiden, zu gleicher Zeit aber suchte sie, ihn den Frondeurs verdächtigzumachen, worinnen alle seine Stärke bestund, und bereitet sich dadurchalle mit ihm eingegangene Verbindlichkeiten zu brechen; der Adel verlang-te eine allgemeine Reichsversammlung, sie brachte aber dem Prinzen vonConde bey, daß solche wider seinen Nutzen war, weswegen er sie hinter-treibt ; die Frondeurs drangen auf die Heyrath des Prinzen von Conti mitder Mademoiselle von Chevreuse; man macht ihm begreiflich, was solcheHeyrath dem Coadjukor, der sie beherrschte, vor ein Ansehen geben werde,imd er bricht solche mitvielem Aufsehen. Solchergestalt wa r der Hof indrey Partheyen getheilet, nemlich der Königin ihre, wozu die Herren vonBouillon und von Turenne rc. gehörten, des Prinzen seine, welcher die Herrenvon Nemours, von la Rochefoucauld rc. anhiengeu, und die Parchey derFrondeurs, an deren Spitze der Herr Herzog von Orleans , der Coavju-kor, die Frau von Chevreust rc. waren. Der Prinz von Conde, welcher al-ler Orthen Verdacht schöpfte, mochte nicht dem de Juftice beywohnen,worinnen der König den 7. September seine Grosjahrigkeit deelarirte. Der

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