Band 
Erster Theil.
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CIII
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der Königsbergische Kaufmann mit der gestrigen Post von Leipzigsaus, mir im Schreiben zuvorgekommen. Aber es sey, wie ihm wolle,"so wird doch mein Schwieger-Sohn grosse Freude haben, wann er"dessen Qvittung sehen, und dabey erblicken wird, daß derjenige, den"ich ihm schon als meinen besten Freund hiesigen Orts beschrieben,"nemlich der Herr geheimte Secretar König, alles dieses vermittelt"habe. Ich bin mit aller schuldigen Erkentlichkeit und mehr als ich"sagen kan"

EuerHochEdl.

Dreßdenden iz.Oct.

1727.

verbundenster und ergebenster Diener

J.v. Besser.

Bey meiner Zurückkunfft wiederholte er die Versicherung seinerVerbindlichkeit mündlich, bezeigte gegen alle, die er sprach, daß er miralles dieses zu daneben habe, und daß unter so mancherley wichtigenDiensten, die ich ihm einige Jahre her erwiesen, dieses einer der vor-nehmsten sey. Er drückte mich mit der grösten Zärtlichkeit an sich, undmitderBctheuning,Ln Unterrichtung des Ceremoniel-Wesens, alsein leiblicher Vater sich gegen mir zu erzeigen, und drang selbst darauf,daß ich die Ausfertigung meiner schrifftlichen Anweisung deßfals ei-frigst befördern sollte,weil ihm selbst am meisten daran gelegen wäre ,indem er wohl wüste, daß er mit einem andern so leicht, als mit mir,nimmermehr auskommen würde. Solchemnach ward auch gedach-te schrifftliche Verordnung, vermöge welcher ich ihm zu den Ceremo-niel-Sachen und zu seiner Bibliotheck beygegeben ward, nach demje-nigen Enrwurff, den er selbst vorher durchgelesen und dazu seinen Bey-fall gegeben, unter dem Königl.Ober-Cammerey-Siegel, am 20 . desChristmonars 1727. ordentlich ausgefertiget.

Als nun, nach erhaltener Bezahlung sein Eydam, der Herr vonDrost, ihm auf eine sehr verpflichtete Art Danck sagte, und beydemSchwieger-Vater die Zärtlichkeit gegen die Scinigen, durch öffternBrief-Wechsel, sich wieder Le mehr und mehr zu regen anfieng, suchte

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