Band 
Erster Theil.
Seite
CXXIII
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Lebens - Beschreibung. exxm

gerächt, worinne so wohl von den rarsten als nützlichsten Büchernfast in allen Künsten oder Lehren, die besten Auflagen aus allen Spra-chen, von Anfang des Drucks her, zu finden sind: Sonderlich das,was die schönen Wissenschafften anbelangt, oder alles und jedes, wasnur auf einigeWeise zu dem Ceremonie! kan gerechnet werden.

Und, obwohl die Anzahl seiner Bände, darunter manch kostbar-gebundenes Buch ins Auge fallt, sich bis auf achtzehn tausend Stückebelaufst, so sind doch seine mit so vielen Unkosten gesammelte schrifftli-che Ceremonie!-Stücke aller Hoffe, von nicht geringerem Werthe,weil man solche nirgend so unverfälscht und so vollständig als hier bey-sammen antrifft. * Vor allen aber hat man seine eigenhändige Ce-remoniel-Schrifften, auf alle und iede Vorfälle, in Betrachtung zuziehen, die er, in so vieler Zeit, aus langer Erfahrung mit unermüdli-chem Nachforschen und Durchlesen, sonderlich aber durch seine aus-nehmende Kundschafft in dieser vor ihm noch nie so ausgeübten Wis-senschafft unaufhörlich zusammen getragen. * * Sie bestehen nicht

* Von der Besserischen Bibliecheckehat schon vor vielen Jahren, da sie nochlange nicht so zahlreich war,der damah-lige Königl. Preußische Legations. RathlVlr.äM nciilon in seiner Vorrede vorseiner Lebens-Beschreibungdes Türcki-sthen Kaysers Solymann, welches zuRoterdam 1706. in 8- gedruckt worden,folgenden Lob-Spruch gemacht: v-msja Libliorke<jue nomdreuls le prixccmlilte moins äar» la yusnrire 6« li-vrc8, c^ue cians leur ^uslice Sc äan;leur rarere. Lien Io!n «l'^en svoir^uellju rin <le redrr, il n'7 en a poinrel'inurile, ni yui 7 loir pour kairenombre, ou pour ^ lervir äe parsäe.He tonc ronr livres dien cliaiü^, ex-cellens äsns cba^ue Uilcipline ^ surrout necellsirez a ts prokesllon. ller-re Uibliorkeyue cn un mor, elt un ve-ricsblc di)oux,c,u'il conterve grerieu-lemenr L«c.

** Hievon hat gleichfalls, schon vorlanger Zeit, der Herr geheime Rathund Cantzler von Ludwig zu Hak« in

seiner Schrifft: rie jure sälegLnälOräinum 8. U. Imp. in 4. 1704. P. 6.folgendes gerühmt: vnnam illuttri »r-«zue Lxcellenristimo Viro, gokl. <ieöeller, klorusli-e Kegi8 Loniilisrio In»rimo, sc inpremo vlllciorum lVlrxi.üro, tanrum orii sc remporir tuger-eller, ur Imju8 srxumenki librum,«juem incepit, srl 6nem xeräucer«

xvziir! nemlich vom Ceremoniel, da-von er willens war, ein Buch heraus zugeben. Viäi ego, fahrt er fort, »?uäillustrem Virum ingenrem säpsia-rum 8vlemnium ac tleremonirrum,guL in plerisque sulis lieznorumnniverL^eneLuropsetier! »ätolenk.tlui acceäir juäicium auLtorir rerumulii ludaLtum; Lc snimu; variv lire-rsrum ac Icicnriarum genero inllru-üus; calsmur prsererea cum in ex-vrici§ pluridus, rum in vernscnl-inprimis rersislimus; conlüeruö« er-ism, in scripri; non cum keltinari»neproperere, leci summa yu»v» »labo-rsreinäuürisöic.

nur