Band 
Zweiter Theil.
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L Don dem Einflüsse

Räuber. Jeder, der einen eignen Hof und «inen ehrlichenNamen besitzt, wagt hicbcy zu viel, und bat auch keineVersuchung zu stehlen, weil er mit allem nvtbdürftig ver-sorgt ist. Die Kinder einer solchen Nation sind mit keinenschlechten vermischt; sie werden von hofgesessenen Natternund Müttern durch Lehre und Beyspiele zur Arbeit undOrdnung erzogen , und matt kann sagen, daß in ei-nem solchen Lande Fleiß, Ordnung und Tugend zu Hausesey, und daß die alten Deutschen, um die Reinigkeit ihrerSitten zu erhalten, und Freyheit und Ordnung zu ver-knüpfen, gar kein besser Mittel wählen konnten, alsschlechterdings keine Heuerleute zu dulden, und ihre klei-nen Staatskörper aus lauter hofgesessenen Mitgliedern zubilden. In einer solchen Verfassung bedarf es fast garkeiner Gesetze und Strafen. Der kleine Staatskörpergleicht einem würdigen Capittel, wovon jedes Mitgliedsich selbst und seine Mitbrüdec ehrt; woriny man keiltenseiner Pflicht bey Strafe des Zuchthauses erinnert; undwo der unfehlbare Verlust der Präbende, oder die Ver-weisung aus der Versammlung die größte und empfind-lichste Strafe ist. Unfehlbar hakten die nordischen Na-tionen den großen Ruhm ihrer Tugenden gröftenkheilsdiesen ihren Einrichtungen zu danken; und es ist sehrwahrscheinlich, daß die großen Auswanderungen dersel-ben, nicht sowohl eine Folge ihrer größer» Bevölkerung,als jener Verfassung gewesen, nach welcher sie bloß denHofeserben, und für denselben eines Nachbars Tochter zuHause behalten konnten, die übrigen aber alle fünf oderzehn Jabr gleich den Bienen in fremde Lander schwärmenlassen mustcn, weilst« keine Städte und keine Nebenwoh-nungen duldeten, keine Werbungen kannten, und keiueSchiffahrt hatten, wodurch sie einen Theil der Brütaufopfern konnten. Bloß ei» Theil der Meeranwohnec

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