Band 
Zweiter Theil.
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r4 Von dem Einflüsse der Bevölkerung rc.

wohnern aber fchlts. Wenn nun diesen durch öffentlich«Anstalten geholfen werden muff es sey mit Fuhren, mitKorn oder mit Gelde; und diese Hülfe wird von der gemei-nen Masse aller Kräfte des Staats genommen: so ist offen-bar, daß die größte Last davon dem Landbesitzer aufgebür-det werde.

Eben so verhalt es sich mit den Armen, Fündlingen,Gebrechlichen, Rasenden und andern dem gemeinen Wesenauf diese oder jene Art zur Last fallenden Personen. Der-gleichen Leute finden sich unter den wahren Landbesitzerngar nicht, oder wo sie sich finden: so fallen sie dem gemei-nen Wesen nicht zur Beschwerde. Unter den Nebenwoh-nern und Heuerleutcn hingegen finden sie sich in Menge;und sie mögen ihren Mangel durch betteln, stehlen, oder ausden Landes - und Kirchspiclscassen ersetzet erhalten: so mußder Landbesitzer das mehrste dazu beytragen.

Unsre Kirchen werden uns fast durchgehend zu klein,und es sind deren einige, wo an die fünfhundert Menschenunter eurer Predigt auf den Kirchhöfen stehen, um die andreabzuwarten; andre hingegen, wo die Einwohner nur umden vierten Sonntag zur Kirche kommen können, um sich«inander Platz zu machen. Den mehcsten Raum nehmendie Nebenwobner ein. Wenn aber die Kirche gebauet underweitert wird: so muß der Landbesitzer Holz, Stein undLohn bezahlen.

Die gemeinen Weiden, Mohre und Holzungen werdenvon Nebenwohnern am mehrsten genutzt; und auch hier-unter muß der Landbesitzer leiden. Die Hülfe, die er dage-gen von ihnen erhalt, ist gering und kostbar, weil sie diebeste Jahreszeit in Holland liegen.

ll. Der