in seinen Kladen bey Landplagen seyn. ZZ
Busen schlagt, was den edlen Landmann bey wüthigemSinne erhalt, verzagen entweder bey jeden: üblen Anscheineoder rechnen nur den Vortheil aus, welchen sie vom Stei-gen und Fallen zu erwarten haben, Wo findet man alsoden unparcheyrschen Zeugen, wenn man nicht aus eignerEcfa,cung urtheilen kan? . . .
V.
Die moralischen Vortheile der
Landplagen.
wenn doch erst Ostern; wenn nur erst der lange
Wintervorübcr seyn möchte! sagte im vorigen Herb-ste ein Hcuermann tu mir, der für sich, seine Frau, undsieben Kinder, nicht so viel geerndter hatte, als er bis Mar-tini gebrauchte; dem sein gcsaeter Lein nicht aufgegangenwar, und den dievorsabrige Theurung bereits außer Standgesetzt hatte, seinem Wirthe die letztverschiedenc Heuer zubezahlen.
Run sprach ich gestern zu ihm: Ostern ist da, und derlange Winter vorüber, und ich sehe, ibr lebt doch noch miteurer Frau und allen euren Kindern ; ich glaube zwar wohl,ibr habt euer Brod sauer erworben, aber es wird euch auchnie so gut geschmeckt haben, als diesen Winter, da es dasrareste war, was ihr hattet.
Ja wohl ist esmirsauer geworden, antwortete er; Siesehen meine ganze Hütte ledig, meine Frau und Kinder na-ckend, und mich entkräftet; so sauer ist es uns geworden.Das Flachs was wir noch hatten, war bald aufgesponnen;das Pfund Brod galt ein Stück Garn, und unser warenMas. paer. phanr. ll.TH. C nur