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Die moralischen Vortheile
nur drey die spinnen konnten, und nenne die essen wollten.Zur Arbeit außer dem Hause war keine Gelegenheit, undwie Weltmächten heran kam, war unser Flachs versponnenund verzehrt; ach, ibr traurige Weihnachten! MeineFrauhalte ibre Röcke und Mützen bereits versetzt; wir konntennicht zu Gottes Kirchen gehn. Sonst war nichts im Hause,woraus wir einiges Geld hatten lösen können, außer einerKuh; ich wollte sie wegführen sie zu verkaufen. Abermeine Frau und Kinder hielten sie fest umarmt, und wirschrien alle und standen so eine lange traurige Weile. End-lich gieng ich fort, um den Jammer nicht langer zu erdul-de«. Ich gieng zwey Stund«-,, in der Absicht, dieMenügennicht Hungers sterben zu selten. Aber es war immer alSwenn mich sechs Pferde zurück zogen; ich mußte wieder zuden Meinigen; und nun kam ich einen angefülleten Back-ofen vorüber, und die Noth, der süsse Geruch, und die Ge-legenheit machten mich zum Diebe- So sauer ist es mirgeworden; Bey diesem gestoblenen B'codte feycrten wir un-ser Christfest. Aber nun stand ich des Morgens vor Tageauf, nahm meine Knb, und brachte sie dem Manne, welchemich das Brod gestohlen batte. Mit tausend Thränen be-kannte ich ihm meine That, und der Mann, den ich alseinen harten und geitzigen Mann gekannt hatte, gab sie mirwiederund einen Scheffel Rocken dabey. Seitdemhatmirmein Wirth, dem ich die vorjährige Heuer noch schuldig bin,und den ich vorhin nicht ansprechen mochte, weil er selbstnichts übrig bat, ausgcholfen. Ach Herr; es giebt dochnochMitlcidcn in der Welt, es giebt noch heimliche Tugen-den, die man nur zur Zeit der Noth erkennt l
Die letzte Anmerkung des guten Mannes gefiel mir;was wollt ihr aber nun anfangen? fuhr ich fort.