Band 
Zweiter Theil.
Seite
60
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6s Die Vortheile einer Landesuniforme,

und vor den Augen der grausamen Menschen verbergen. —Acist fühlte alles, was ein Freund fühlen kann, und halbzweifelhaft, ob sein Freund jene Klage nicht für einen Kunst-griff- halten würde, lieh er noch tausend Thaler und liesnicht ehcnder nach, als bis sein Freund solche von ihm an-nahm. Und so verlohr er immer mehr und mehr von sei-nem Vermögen, ohne den Ruf eines reichen und gutenMannes zu verlieren. — Er hics immer Menschenfreund,wenn er gleich diesen Tittcl, der ihm schon viele taufendekostet, für den Zunamen eines Narren hielt..

Wie war aber Aristcn zu helfen? Den Kopf auf seineneignen Tisch gestützt, schrieb er lange Zeit Saryrcn, und be-gicng immer neue Thorheiten. Endlich aber entschloß eesich, diese Erzählung abdrucken zu lassen, und so oft jemandGeld von ihm begehren würde, solches darinn zu wickeln,und es mit diesem Blatte hinzuschicken.

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XI.

Dic Vortheile einer allgemeinen Landes-

uniforme, declamirt von einemBürger.

6^n dieser schrecklichen Vermischung, meine Freunde, wor-inn das Kleid überall den Mann macht, und das Geldmehr gilt als eignerHcerd; wo die Ehre seine Obrigkeit zuwählen, und zu Gesetzen und Steuren seine Bewilligung zuertheilen, kaum noch erkannt wird; wo keine Ehrenstcllenin der Kirche, keine Chrentanze auf Hochzeiten, keine Kro-nen freygebohrner Bräute, keine schwarze Kleider anFeyer-tagen, und überall keine bürgerliche Würden, dem Staate