Band 
Zweiter Theil.
Seite
73
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über die Nationalkleidung. 7z

Bergessen Sie denn nun aufcinmalibr großes Projekt, dieLandesprodukte zu veredeln, oder ist es ihnen unbekannt ge-blieben, daß jährlich über bunden Centner Hedc zu Ouxnemsverbraucht werden i;>? Was liefert Westpbalen mehr alsHede? Eine neue Mode ist noch wohl seit dem Sünden-fall nicht darinn erfunden worden 16). Die Erfindungdes NetzgcnS war aufgeklarter» Landern und Zeiten vor-behalten 17).

Mich wundert nur, daß Sie nicht auch eine Tafcluni-form in Vorschlag gebracht, und alle Speisen aufein StückRindfleisch und ein Gericht braunen Kohl eingeschränkt ha-ben 18). Dabey würde sich besser Philosophien lassen, alsbey einer bombe äa Saräznapale, oder einem Gericht /^mourE 5 en

15) Wahrlich eine tresiichc Veredlung der Landesprvducten,daßman die hintersten Haare mit einem Klumpen Hede ausstopft.rS) Dieses ist mit Erlaubniß ein grober historischer Fehler. Invsrangczggciler Lbromck heißt es S. 61. In verleiben 3 cie

da giengen an di« westphtilisthe» Lendenrr. die waren aito,daß Ritter, Rnechr und rcistgr Leute führeren Lendenerundgiengen an der Brust an hinten aus den Rücken hark ;ngerspannt, und waren also fern als die Schoppen lang war,hart gestept, beynahe eines Fingers dick. Und käme das ausU^estpholen Land.

17) Nickt doch; die Ltmburgcr Lhronick beym Herr» ronUOdl'shlh l dl in krosrvm. I-trik. I'rev. 1°. l. S. 1084.redet schon von einer ähnlichen Sache; die Frauwen trugen,heißt es dort, neuwe rveitk Hanptfinstern, avo, daß Manihre Brust und Dutten beynahe halb fahr. Diese Haupt-finster muffcn dem Filce ziemlich nah« gekommen seyn. Ichbitte um Verzeihung wegen der vielen pedantischen Noten.Wir Gelehrten mache« es nicht anders.

,g) O dieses ist lange gcicbeheii; Pudding, Rostbif und einGlas Porter mit der Frevhcil zu sagen, was man denket,sind besser als alle Leckere» unsrer Gothischen Kochkunst