Band 
Zweiter Theil.
Seite
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Jeder zahle seine Zeche. i8z

und ihr ausgehungertes Dich mit einem guten Zeugnisseauf die gemeine Weide schicken dürfen?

Freylich, antwortete ich ihm, wäre es gut, wenn jedesKirchspiel in diesem Stücke seinen Haushalt für sich hatte,und allenfalls eine eigene Schätzung zu dergleichen Bedürf-nissen anlegte. Wem, es solchergestalt gerade zu aus einesfeden Beutel gienge: so würde kein Zeugniß was drey Mei-len von euch gegeben wäre, Glauben finden; es würde man-cher, der bey der allgemeinen Casse sehr kläglich thut, da-heim, wo seine Umstände bekannt sind, ganz leise reden müs-sen; viele die sich vor Fremden nicht schämen, würden esvor ihren Nachkuren thun ; das Gesinde würde nicht soleichtfertig zusammen laufen, die Einnahme eines fremdenHeuermanns würde ohne Erlaubniß des Kirchspiels nichtstattfinden; der Cbirurgus würde entweder die Armen um-sonst curire», oder jeder guten Frauen dasRccht zu curirenlassen müssen; den Bettlern vom Handwerke würde manihre Kinder nehmen, und sie bey andern für dieselben Almo-sen, welche man ihnen giebt, zur Erlernung der Wirthschafteindingen, und was das Beste ist ein Kirchspiel würdedas andre nicht auf gemeine Rechnung bezechen können.Allein ....

Ich bin doch recht neugierig zu wissen, fiel hier der Bauer«in, was das für ein Allein werden wird? Aber zu seinemUnglück vergaß ich darüber was ich sagen wollte.

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XXXIX.