Johann seyd doch so gut. 265
Nachmittag seine Geschäfte thun, und tn der Nacht zu Fus-se neben seines Herrn Pferde nach der Stadt traben; an-statt daß er sonst gerade nur dasjenige that, was er thunmuste, so oft ihm sein Herr ohne Vorrede: Johann rhuedas, sagte.
Der Oberste, welcher mit von der Gesellschaft gewesenwar und die Unverdrossenheitdcs jungen Menschen bewun-derte, bat den Hauptmann inständig, ihm diesen Bedien-ten zu überlasten; lange hatte er gewünscht einen solchenKerl zu haben, alles Gesinde, was er hatte, wäre trageund faul, und man mußte den Leuten alles, was sie thunsollten, ins Maul stopfen, obnerachtet er doch meinte, daßsie es besser bey ihm hatten als sonst irgendwo in der gan-zen Stadt, und daß er ihnen den Lohn noch kürzlich ver-bessert hatte...
Don Herzen gern, sagte der Hauptmann, allein derHerr Oberst müssen mir einen von den ihrigen wieder über-lassen, weil ich so gleich keinen andern habe ...
Gut, der Wechsel wurde vollzogen; Johann kam beydem Herrn Obersten, und Peter, ein ftockischer Maulasse,bey dem Hauptmann. Kaum waren acht Tage vorüber:so führte der Oberste seine vorige Klage, und Johann, demer doch seinen Lohn verbessert hatte, war nicht besser alsdie übrigen. Peter hingegen wollte sich für den Haupt-mann, der, ob er gleich bisweilen mit Stockprügeln drokete,allemal zu rechter Zeit ein gutes Wort gab, zu Tode laufen
Ich weiß nicht, wie Sie es in aller Welt anfangen,sagte der Oberste zu ibm, daß ihre Leute Ihnen.so gutdienen; ich gebe den Mcinigen einen bessern Lobn, sie ha-ben mehrere Freyheit und weniger Arbeit als bey Ihnen,sie erhalten überdem so viel Spielgelder, und doch . . .