Das natürliche Recht
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L.XH.
Das natürliche Recht der ersten Mühle.Eine Rede auf einem neuen Dorfe inJamaica gehalten.
^^ch verlange weiter nichts, meine Freunde und Mitbär-ger, als daß ihr mich höret; ihr könnt dann nochimmer machen, was ihr wollt. Die Mühle, welche ichhier angelegt habe, kostet niir mein ganzes Vermögen. Sooft kamen wir nicht zusammen: so sagt ihr: S wenn wirdoch auch eine Mühle haben möchten; sie war euer einzigerWunsch, und nun da ich solche angelegt, da ihr täglichmit Freuden zugesehen habt, wie der Bau von ZeitzuZeitfortgieng; da ihr mich tausendmal eurer ewigen Dankbar,kett versichert habt; da ich mein ganzes Vermögen dazuverwendet, und auf diese eure Dankbarkeit, auf den allge-meinen Wunsch, und auf die offenbarste Billigkeit mehr alSaus ein königliches Privilegium oder auf einen schriftlichenContrakt gerechnet habe; nun sage ich , wollet ihr meinemNachbarn nicht verbieten, noch eine Mühle anzulegen? erdarf sich des Modells, das ich mit vielen Kosten angeschafft,und der Bauleute, die ich mit grossen Belohnungen ausEngland herüber gezogen habe, zu seinem Bau bedienen,und öffentlich sagen, daß er, nachdem er solchergestalt min-der Unkosten gehabt als ich l wohlfeiler mahlen wolle? Ihrwollet eS nicht unbillig finden, daß ich auf diese Welt inmeinen besten Vertrauen, was ich öffentlich durch meinenBau zu erkennen gegeben habe, und was ihr durch eurenöffentlichen Beyfall immerfort unterhalten habt, auf dasschändlichste humrgangen werde? Ihr wollet behaupten,