Band 
Zweiter Theil.
Seite
277
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der ersten Mühle. 277

»aß ein jeder die Freyheit habe, aufdemSeinigenzuthrm,«aS er wolle; daß ich kein Zwangrccht erlangt habe; unddaß «in andrer sich eben der Freyheit bedienen könne, derenich mich bedient habe ? Ihr wollet es zum Gesetze machen,daß die Anlegung einer Mühle zu den freyen und willkührti-ch«n Handlungen gehöre, die so lange ihr euch eurer Freyheitnicht begeben habt, keinem verwehret werden könne ? ...

O meine lieben Freunde, bedenket wohl, was ihr thut;Ihr habt noch eine Kirche, viele Brücken, verschiedene Heer-straßen, einen Canar, eine Wasserleitung — ihr habt nochein»Brauerey, ein Wirthshaus, eine Gchönfarberey undviele andere kostbare Anlagen nöthig, ehe ihr in den Standkommt, dasjenige, was euch die Natur hier beschert hat,auf daS beste zu nutzen, eurer Handearheit die gehörigeVollkommenheit zu geben, und euch nur einigermaßen zueinem Staate zu bilden. Wer wird es aber wagen, derglei-chen auf seine Kosten auszuführen, wenn ihr ihm ausgleicheArt begegnen wollet? Wer wird die Kirche bauen, wennjeder seine Stube zur Capellc machen will? Wer wird denBau einer Brücke oder Heerstraßen wagen, wenn ihr, sobaldsolches geschehen, einem andern gestatten wollet, neben derBrücke nur ein Fährschiff zu halten, oder so oft er kann,den Zoll auf der Heerstraße zu verfahren? Wer wird diekostbare Wasserleitung, die von jenem Berge über eineSiunde Weges hichec geben müßte, anlegen, wenn ihrdiese Unternehmung, die jetzt einem jeden frcysteht, sobaldsie vollführet ist, andern nicht verbieten wollet? Bedenkt<s wohl, sage ich noch einmal, wEs ihr thut; nichts ist jetztfreyer und willkührlicher als die Anlegung einer Post z»unsern benachbarten Colonien. Tausend wünschen sie, undlausend können eS versuchen, niemand wehrt es ihnen; abermeine Freunde, wenn einmal ein Patriot die Anstalt undS 3 Gin-