des Reichscammergerkchts. Z2Z
Gliedern insgemein gelegen, und mit welchem die edledeutsche Freyheit stehen oder fallen muß.
Zwar wird man einwende», daß bey einem solchen Im-post alle englische Waaren gar bald gänzlich zurück bleiben,und unsre deutschen Fabriken, welche bereits würklich denenglischen in vielen Arten von Waaren gleich kommen, denMarkt allein habe» würden. Allein ohne zu gedenken, daßwir so wie hier oben bereits gezeiget, keine Auflage von 35p. C. zu machen gebrauchen, sondern mit dein zehnten Theilzukommen können, und daß hierdurch die englischen Manu-facturcn vermuthlich nicht ganz zurück gehalten werdendürften: so wird zu der Zeit, wenn wir erst so glücklichseyn werden, die fremden Wollcnwaarcn gänzlich entbehrenzu können, sich noch allemal ein patriotisches Project wiederfinden, wodurch dieses minus in der zu erreichenden Reichs-casse ersetzet werden kann; und vielleicht sind wir zu der Zeitgar so glücklich, daß mittlerweile alle unsere alten Processeabgethan, und die neuen mit weniger» Kosten durchgebrachtwerden können. Ausserdem aber werden noch immer soviel americanische Producten aus den noch unbeschwertenenglischen Colonien zu uns kommen, woran wir uns erholenkönnen, daß kein gänzlicher AuSfall eher zu befürchten, alsbis alle unsre Heiden den schönsten Toback tragen, und un-sre Berge mit Mahagonieichen bewachsen seyn werden. Undgegen diese Feit denke ich, sind wir so reich, daß wir auchFlotten in der See haben, und uns den Unterhalt für dasCammergericht von den zinsbaren Inseln einschicken lassenkönnen. '
Ueberbaupt aber würde die deutsche Handlung und Mamifactur ein ganz neues Leben bekommen, wenn dieselbedurch gemeinschaftliche Auflagen zum allgemeinen Reichsbesten regieret werden könnte. Es ist kein Reich jetzt in derX z Well,