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ich nicht, wer die sein mögen, die Bärentzen zn Gegnernhat; mir sagen sie Alle, dass sie ihm ihre Stimmegegeben haben." Als der Secretair der Akademie,Thiele, mit den Papieren, welche die in der Sitzungverhandelten Gegenstände betrafen, herabkam, damitThorvaldsen als Director der Akademie sie unter-dM schreibe, fragte er mich, wie Thorvaldsen wohlgelaunt sei, und da ich ihm antwortete, dass er sehrII erzürnt sei, bat Thiele mich, dass ich ihn dazu ver-chb mögen möchte, die Sachen zu unterschreiben. Als ich»im ihn Tags darauf darum bat, gab er mir zur Antwort:«U „Nein, sie mögen es betrachten, als wenn ich nichtl hiw zugegen gewesen wäre." Nur diese Worte wollte erU l schreiben. Ich bat ihn, diese Bemerkung nicht nieder-zuschreiben und nur seinen Namen darunter zu setzen,jptz aber das wollte er nicht. Ich musste ihm das Ver-sprechen geben, diese Worte bei der Ablieferung derMik Papiere anzuführen, und er schrieb sie mehrmalsnieder auf ein Stück Papier, das ich in meinerSammlung aufbewahrt habe.
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XVIII.
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Auf ähnliche Weise ging es gegen ThorvaldsensWunsch bei einer Cvncurrenz um die kleine goldeneMedaille, wozu der Historienmaler Andersen eineArbeit „Der barmherzige Samariter" eingeliefert^ hatte. Es waren viele Arbeiten eingesandt, aberKS Tho^aldsen gefiel Andersens am besten, und es