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Hih Saul durch sein Harfenspiel erheitert". Der Preisich!!»' wurde Adam Müller und Eddelien zuerkannt; daihnch aber das große Reisestipendium, 800 Rthl. jährlich.m!M 3 Jahre hindurch, welches an die große goldeneintz. Medaille geknüpft ist, nur Einem zugestanden werdentjlül konnte, mussten die beiden Künstler von Neuemitzn concurriren. Die Aufgabe war diesmal: „Christus,«r der sich den Jüngern in Cmahus offenbart", undMit hier trug Eddelien den Sieg davon. Als Thor-!s» valdsen den Ausgang vernahm, wurde er sehr ent-btmn rüstet und sagte: „Diese Concurreuz haben EddelienszjHx Gönner in Scene gesetzt. Ich bin entschieden derBceinung, dass Müllers Arbeit die beste war. Wieilk it ich höre, ist außerhalb der Akademie auf eine hinter-r ß listige Weise vperirt worden, aber nun will ich auchfür Müller auftreten; er soll reisen! Morgen geheHO ich zu Friederich VI. und setze ihm den ganzenHergang der Sache auseinander, und sollte derKönig nicht bereit sein, aus meine Seite zu treten,so soll er aus meine eigenen Kosten reisen". AlsThorvaldsen vom Könige zurückkehrte, war er sehrVj, freudig gestimmt und sagte: „Nun habe ich's aus-gewirkt, Wilckeus, dass der König Müller reisenlässt. Möchte er nun nur die Krankheit überstehen,die er sich aus Ärger über die gegen ihn geschmiedcten Ränke zugezogen hat". Müller erkranktewirklich schwer und war dem Tode nahe, was^ Thorvaldsen sich sehr zu Herzen nahm. Er erholtesich indessen doch dergestalt, dass er ini Jahre 1839