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nach Italien reisen konnte, wo er bis 1842 blieb,um welche Zeit seine Krankheit einen so ernsthaftenCharakter annahm, dass seine Familie ihn nachDänemark heimholen musste. Da Thvrvaldsen ebenum diese Zeit in Rom sich aufhielt, um seineSachen zu ordnen, besuchte er ihn oftmals. Umihn zu ermuntern, kaufte er ihm auch ein großesGemälde „Christus und die vier Evangelisten" fürsein Museum ab, worüber Christian VIII. sehr erfreutwar, da er ungern gesehen hätte, dass dieses besteBild Müllers in der Fremde geblieben und so fürDünemark verloren gegangen wäre. 'Bei seiner Rück-kehr aus Italien stattete er dem leidenden Künstlerhäufige Besuche ab, und wurde seiner erwähnt, spracher immer sein Bedauern darüber aus, dass ein sogroßes Talent schon so früh dem Vaterlande ent-rissen werden sollte. Eines Tages kam er tiefbetrübtvon einem Besuche bei ihm nach Hause und sagte:„Nun halte ich's nicht mehr aus, den armen ster-benden, jungen Künstler zu sehen. Am löten März1844 starb derselbe, mithin neun Tage vor demHinsterben Thvrvaldsens.
XX.
Thvrvaldsen fühlte sich eines Tages nicht recht,zum Arbeiten aufgelegt und hatte auch keine Lust,einen Spaziergang zu machen; ich schlug ihm nunvor, in die Ausstellung hinaufzugehen, indem ich
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