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Züge aus Thorvaldsens Künstler- und Umgangsleben / von Kammerassessor Carl Frederik Wilckens, ... ; nach der zweiten dänischen Ausgabe von Theodor Schorn
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ich mehre öffentlichen Frauenzimmer sich in der Haus-thür und der Stubenetage aufhalten sah. Er hattedie Anwesenheit derselben nicht beachtet; da ich aberseine Aufmerksamkeit darauf hinlenkte, war er sogleichbereit, die Straße zu verlassen: damit war dieserSpaziergang zu Ende. Dieser letzten Ausflucht erwähnteer niemals, wogegen er öfters mit Freuden von denbeiden andern sprach. Am selben Tage war er zur Tafelbei Christian VIII. zugesagt; er wohnte derselbenin der bestell Stimmung bei, und es wurde mirspater mitgetheilt, dass er ungemcin gut ausgesehenund viel Glück gemacht habe. Da man michvom Hose aus gebeten hatte, ihn so festlich wiemöglich anzuziehen, kleidete ich ihn in den Galla-anzug der französischen Akademie und brachte soviele Deeorationeu beim Anziehen an, als es der Platzmir nur irgend gestattete. Indem ich ihn mit all'diesem Staat ausschmückte, konnte ich nicht umhin,an unsere Vormittagspromenade zu denken mit ihrendürftigen Kindheitserinnerungen.

XXX.

Als Thvrvatdsens Vater gestorben war, wurdenseine Uhr, eine Brieftasche in einem großen, dickenEinbande von Leder und ein Paar eiserne Brillendem Sohne in Rom zugestellt. Diese drei Gegen-stände bewahrte Thorvaldscn als Heiligthümer aus,gleichfalls eine silberne Uhr, die er nach Rom mit-