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Züge aus Thorvaldsens Künstler- und Umgangsleben / von Kammerassessor Carl Frederik Wilckens, ... ; nach der zweiten dänischen Ausgabe von Theodor Schorn
Entstehung
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den folgenden Morgen ein, um sie vor ThorvaldsensAnkunft zu ordnen, und nach Verlauf von vierzehnTagen standen die drei Gratien so hergestellt da,dass Thorvaldsen seine innige Freude darüber aussprach.

XXXVI.

Um Weihnachten wurde Thorvaldsen oft zumWeihnachtsbaum eingeladen, und dies amüsirte ihnsehr; ja, ich darf wohl sagen, er freute sich ebenso sehr wie ein Kind auf dieses Fest, und dochsagte er immer, dass die Feier desselben hier in derHcimath nicht zu vergleichen sei mit der Feierdieses Festes zu Rom. Auf ein paar kleine Verse,womit der Dichter H. P. Holst einen Pvussirstockbegleitete, den er ihm den letzten Weihnachtsabend,den er in Italien zubrachte, an den Weihnachts-baum gehängt hatte, legte er großen Werth und lasdieselben oftmals seinen Freunden vor.

Wenn Thorvaldsen von einer Weihnachtsfeierheimkehrte, brachte er immer eine Menge Kleinig-keiten mit nach Hause, wie z. B. Serviettenbänder,Federwischer, Geldbeutel, Almanache, Schnupftabacks-dosen und dergleichen Sachen. Mehre der ihmgemachten Weihnachtsgeschenke finden sich in meinerSammlung.

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XXXVII.

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