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gescheut zu geben, wozu er immer sehr bereit war.Er Pflegte dann gern irgend ein Goldstück in seinekN-k Westentasche zu stecken, und wenn ich ihn bat, nun'-i^auch nicht zu vergessen, es abzugeben, lächelte erst D und versprach mir, dass er dessen sich schon erinnernG r werde. Indessen fand ich sehr häufig beim Nach-Ä » sehen seiner Kleider das Goldstück in der Westen-tasche, in die er es gesteckt hatte. Wenn ich ihm»A es dann zeigte, sagte er: „Das war ja höchstMr »nangenehm. Ich muss mich bemühen, das nächsteMal es besser zu erinnern".
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XI,III.
Thorvaldsen wurde eines Tages vom GrafenRantzau in der Fricderichsberger-Allee zu Mittageingeladen. Als ich kam, um ihn abzuholen, warder Gras ihm beim Anziehen behülflich und äußertebei dieser Gelegenheit: „Thorvaldsen, Sie haben jakeinen Stock." Als der Conferenzrath ihm ant-wortete, dass er keinen solchen benutze, bat derGraf ihn, den feurigen zu probiren, welches Aner-bieten er annahm. Als wir nach Hause gingen,sagte er zu mir: „Ja, er hat Recht. Das war sehrfreundlich vom Grafen, mir diesen Stock zu schenken, erhat mir den Gang erleichtert". Als des Grafen Dienerden folgenden Morgen sich einsund, um den Stockabzuholen, musste ich ihm sagen, dass ich denselbennicht gut abgeben könne, indem mein Herr ihn als