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Hing vornehmlich zuvorthun. Einige und zum Theil;die Geissel der Kritik zwingt sie dazu. Doch sindPope's Verse besser ausgearbeitet/ harmonischer undrichtiger als des Voltaire. Belebung / war dergrosse Vorzug der Alten / dem insbesondere die Fran.zosen nicht bevkommen, deren Gedichte bey den all,gemeinen Begriffen und Worten bleiben / und des-wegen mehrcntheils kalt sind. Wie wußte Virgilseinen niedrigsten Vorwürfen eine Seele und einenAdel zugeben! Hr. S. bestraft mit recht die blosangenehmen / in Wein und Liebe versunkenen Dichter.Die Geschichte der Dichtkunst. Zu den schwäbischenZeiten war es eine allgemeine Beschäftigung der Ed-len/ welches um desto mehr besonders ist / weil sehr wenigWissenschaft unter ihnen war. Daß nicht alles flüssendseyn müsse; es ist allen starken Leidenschaften (undauch dem Erhabenen ^entgegen. Von den Schrankender Freude. Von den Gleichnissen. Hr S. hatnicht den Wicdcrwillen gegen dieselbe/ den wir füh-len/ sie legen nach unserm Geschmacke allemal allzu-deutliche Spuren der Kunst ab/ sobald sie etwas langsind. Hr. S. dringt auf die Einheit der Handlungen/wider die die Engländer sehr oft fehlen / und rechtmit Fleiß über das Plot noch ein Unterplot verlan-gen. Aber die Rührung zerstreuet sich / wenn manden Leser an vieler Helden Schicksal Theil nehmenlassen will. Mit recht wiederlegt Hr. S. den Schafttesbury (und Aristoteles)/ der an den Helden Feh-