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päisthe Sprachen gegen die griechische so schwach/so un-gelenk; und so tonlos wären. Ader wir können dievorzüg«iichen Stellen des vortresiichen Werkes nicht alle anzei-gen. (Die Anzeige des 2. Bandes folgt unten St- Llll.)
xem.
Physiologie der thierische« Körper.
Von I. A- Un;er.')
»77-- ( 6. 548- f. )
Ä)^an muß sich durch das Wort Physiologie nichtverleiten lassen / dieses scharfsinnige Werk für einenUmfang der Geschäfte des thierischen Lebens anzu-sehen; es betrifft die Wirkungen der Seele, und derNerven, zu welchen letzern Hr. U. die Reizbarkeitrechnet. Niemand hat sich noch in diese Geschäfteso weit eingelassen; wobey man aber sich erinnernmuß, daß Hr. U. die Anatomie der Theile, und dieVersuche so annimmt, wie sie von andern, und dieletztem insbesondere von Hr. von Halter beschriebenworden sind. Vom Letztem sagt Hr. U. er habe ange,fangen den Umriß der Lehre (der Reizbarkeit) auszu-zeichnen , der vor ihm nicht cMirt habe. Eigentlichhat unser ehemaliger Lehrer nur die Versuche vorge-tragen, und jenseits derselben einen sehr kurzen Schritt
*) Srste Gründe einer Physiologie der eigentlichen thie»rischm Natur thierischer Körper- Leipzig.
V. Hallers Tagen. Th. I- Aa