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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
Entstehung
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«rstere gieng ungestört fort.) Wie die Gewohnheit dirWirksamkeit eines Eindrucks vermindern und unwirk-sam machen könne. Von deu eigentlichen Seelcnkräf-ten. Von den körperlichen Ideen (kper-in des Hrmv. H.) sie entwickeln sich bey dem Ursprünge einesjeden Nerven im Gehirne. ( Es ist doch merkwür-dig, daß im Rückmarke auch Nerven, und aus demMarke entspringen, folglich ihre äusserlichen Eindrü-cke sich daselbst entwickle« sollten, und denoch zuveclä-ßig die Seele im Rückgrade weder wohnr moch em-pfindct.) Vom Zusammenhange der Empfindung dieim Gehirne geschieht, wo ein Nerve seine Eindrückeandern mittheilen kann. Bald darauf hält Hr. Mden Unterschied der vom Gehirne abführenden undwieder zum Gehirne zurückführenden Nerven für wahr-scheinlich, und dasjenige, was man dawider sagt/für unerheblich; rr vergißt, daß der Bcweiß auf ihmliegt, da weder die Versuche noch die Anatomie seineMuthmassung begünstigen. Die Unempfindlichkeit derHirnhäute, Sehnen und dergleichen, nimmt er hin-gegen völlig an, meynt aber der Hr. v. H. habe dieNervcnschlingen nicht verlassen sollen. Wie konnte ereine zusammenziehende Kraft in den Nerven behaup-ten, wo der Augenschein ihn belehrte, es wäre keineda? Aehnliche Wirkungen mögen in den kleinsten Mün-dungen der einsaugenden Gefäße durch die Nerven be-wirkt werden, aber auf eine andere Weise, als durchein Zusammenzieht! der Nerven. Bald darauf wird

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