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8 Iul. O Vater! laß mich doch erkennen die Liebe des
Sohnes. Laß mir von seiner grossen Barmher-zigkeit und Güte einen erleuchteten Begriff in derSeele aufgehen! Vater! du bist gerecht, du hastmeine Untreue bestraft! Auch dieser Verlust müssemir als eine Leitung dienen. Zeige mir, daß beydir allein wahre Ruhe und Friede ist, dergleichenuns die Welt nicht geben kann.
9 Iul. Mein Gott, du weist was mir gut ist. Lindere
meinen Zustand, wenn und wie du willst. Nurschone meiner Seele! Reute aus derselben diethörichten Hoffnungen der Welt. Dagegen pslanzedas Bild des gesegneten Mittlers, daß es in mirein Gefühl unaussprechlicher Gnade werdet .
to Iul. Liebreicher Heiland, du laßt mich Trost fühlen,und mein gekränktes Herz ist aufgeheitert. O wersollte nicht nach dir verlangen, bey dem Friededie Fülle und Sicherheit auch im Tobe ist. Laßmir die Ewigkeit nicht aus dem Sinne kommen;erfülle mich mit einem heiligen Schrecken, sooftich an dieses unendlich ernsthafte Ende des Zeit-lichen gedenke. Erhalte mich in dem Entschlüssemich dir zu weyhen, in Heiligkeit und Gerech.tigkeit.
»8 I«I. An diesem Morgen, 0 Vater! da ich durch dieWelt noch nicht irre gemacht worden bin, bitteich dich, daß du wollest zu meinen armen undschwachen Entschließungen Kraft geben von der-