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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
Entstehung
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ner Kraft; daß du wollest die Wichtigkeit ewigerDinge mir recht bekannt machen, das Sinnlicheund Eitele aber je länger je mehr aus meinemHerzen ausreuten; Lust und Gefallen mir gebenam Guten, am Geistlichen. Alle thörichte Lese-reycn mir verhaßt machen, und mir von der Ver-sicherung deines Heils so viel geben, als du 0 Va-ter, nöthig findest! Erbarme dich um deines ge-liebten Sohnes willen!

r. Aug. Durch jallerhand Wege, bequeme und harte;führt mich Gott, ach nur zu ihm! O daß ichmich doch ihm gänzlich übergeben könnte! Es mußein Bann auf mir liegen, das mich daran hindert.Lehre mich ihn kennen und ablegen. O Vater!öfne mir die Augen, daß ich nicht mein zeitli-ches , sondern was viel nöthiger ist, mein ewigesElend recht einsehe. Gieb mir Kühnheit undZutrauen, daß ich Gnade um Gnade bey deinemlieben Sohne nehmen möge!

Aug. Heute habe ich eine starke Rührung gehabt,dafür sey Gott gedankt. Am Leibe bin ich nichtrecht gesund, aber wenn nur die Seele gerettetwird; wenn nur die Ewigkeit gut ist.

5. Aug. Der Trost ist allein gut der von dir kommt0 Herr! Von der Versicherung eines guten Ge-wissens und von der Hoffnung eines ewigen Le-bens. Um diesen Trost allein bitte ich dich! Zündein mir an 0 Gott! den Glauben, den Eifer für

dein