und Verwirrung. Gieb mir Geduld und Zufrie-denheit mit dem Leben, das deine weife Vorsorgemir befchieden hat!
17 Aug. Dieser Tag ist mit Arbeit noch vielleicht ziem-lich unschuldig hingegangen. Ich finde mich auchnach meiner Art ziemlich ruhig. Gott, vollendedoch sein Werk an mir, und lasse mich seinenWillen je mehr und mehr erfüllen, seine Gnadeerkennen und preisen, seine Liebe fühlen undsuchen, und ihn wie ich sollte, allem Vergäng-lichen vorziehen! Amen.
ry Aug. Mein ganzes Haus ändert sich. Das Besteist todt, die andern Hausgenossen verlieren sichvon mir und suchen ihr Glück anderswo. O daßich je länger je mehr den Unbcstand der zeitlichenDinge erkennen und meine Augen nach der Ewig-keit «richten könnte, wo wir eigentlich Bürgersind. Alles ist hier dem Wechsel unterworfen.Die schönsten Personen vernichtet ein Fieber, undmacht sie zum abscheulichsten Aase. Unsre El-tern und ihre Freunde sterben von uns weg,und wenn wir niemand mehr über uns haben,so müssen wir selber von der Welt. Oejtersaber wartet die göttliche Vorsehung nicht aufdieOrdnung der Jahre, und rast die blühende Toch-ter vor der Eltern Augen weg. Und dennochleben wir, als wenn wir ewig leben sollten. —Elende Menschen, und ich insbesondere! ^Kaumist der erste tödtliche Grausen vorüber, so drin-