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2. Abbildung des zwei spitzigen Parnassus.
Hohewelche rnähret unsereure Spitzenmorgens malenPhöbus und die Pierinnenwelcher Lustbereichte Fruchtfür die Ceres und den PanSchaut die neubegrünten Hügelbald wird's auf der Pfeifen klingen,
BergeWeideHirtenfreudeSonnenstrahlenund erhitzen,wohnen auf so großen Zinnen,unser Pegnitz Hirt Montanzu besingen hat gesucht,wünschen pfeilgeschwinde Flügel,und der Herd zu Tische sinqeu.
3. Abbildung eines Reichsapfels.
O
wie süßaber süß
sein des Friedes Flüß'!
Jeder sie erküß!
Krieges - Flut' kränket Mut
alls verhört,alls zerstört.
Deutsche Reichist nicht gleichihm itzt mehrGott erhör!und bescheruns den Friedensglanz,uns nicht gar verheere ganz!
Deiner Gnaden Aug' über uns aufwache,uns die treue Lieb' und Eintracht belache,damit auf dem Plan dieses runden Weltgebäu,
Ach, dein Lob erschall, und sich deine Kirch' erfreu!
Mächtig ist dein Wort, kräftig deine Stimm',leg' des Feindes Haß, steure seinen Grimm!
Großer Zebaoth, unsre Bitt gewähr!auf daß wachs und sich vermehrdies dein Eigentumdir zu Preis und Ruhm!
In Enoch Hanmanns „Anmerkungen in die deutsche Prosodie" (Franks.1658. S. 291. 351 ss.) finden sich mit ziemlich guten Reimen 2 Pyramiden,1 Ei, 1 Turmsäule, 1 Kranz und 1 Pokal rc.