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Sommer I. 64 und Der RaUensänger I. 160), bei Karl Emil Franzos(Wir liebten uns), bei Oskar Welten (Dithyrambe), sowie bei der GräfinWickenburg-AlmLsy, deren Namen diese Strophenform tragen möge.
Beispiel:
Was willst du nur, du zarte Blumenleiche,
Du stille, bleiche?
Hier zwischen dieses Buchs vergilbten BlätternVor Wind und WetternLagst du geschützt und in VerborgenheitWohl lange Zeit?
Wohin willst du, zu stillem Rückgedenken,
Den Sinn mir lenken?
(Wilhelmine Gräfin Wickenburg-Almüsy.)
Ähnlich ist das Strophenschema im bekannten Gedichte Goethes: Werkaust Liebesgötter? (u u 1> b e e ä s.)
V 37. n u 6 b v ä c; 6.
Diese Strophe findet sich bei Dräxler-Manfred (Sibyllinische Blätter),Gottfr. Keller (Ein Tagwerk) und bei Fr. Rückert in dem strophisch schönenGedicht: An die Sterne.
Beispiel:
Sterne,
In des Himmels Ferne!
Die mit Strahlen bessrer WeltIhr die Erdendämmrung hellt;
Schaun nicht GeisteraugenVon euch erdenwärts,
Daß sie Frieden hauchen
Jn's umwölkte Herz? (Fr. Rückert.)
38. iruHndnoo.
Beispiel: Wieland Das Wunderhorn.
39. nuZotläkci.
Beispiel: Die erste Strophe des bekannten Volksliedes „Ach, wie ist'smöglich dann" rc.
(Strophe 2 und 3 ist nach dem Schema Nr. 36 S. 690 gedichtet.)
40. uandeoää.
Beispiel: Blau ist ein Blümelein w. (Schenkel, Volkslieder II. 631).
41. unudnstLd.
Beispiel: Herzog Johann von Brabant (Hagens Minnes. 1. 16. 4).
42. ankBdbcc.
Beispiel: Gras Rudels von Neuenburg (Hagens Minnes. I. 20. 8).