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5. uubuusicäoä.
Beispiel: Meister Sigeher (Hagens Minnes. II. 360. 1).
6. s-g-daabeeLsi.
Beispiel: Der Kanzler (Hagens Minnes. II. 303. 9).
7. ng.dI)Loääs6. (Kopischs Trompeterstrophe.)
Wir finden diese Form zum erstenmal bei Friedrich von Hufen (HagensMinnes. I. 214. 8) und bei Walther von der Vogelweide (Hagens Minnes.I. 260. 1). Goethe wandte sie an in Gleichnis (Jüngst pflückt ich einenWiesenstrauh), Hans Hopfen in Vagabunden, Kopisch machte sie durch seinenzum Volkslied gewordenen Trompeter populär.
Beispiel:
Wenn dieser Siegesmarsch in das Ohr mir schallt,
Kaum halt' ich da die Thränen mir zurück mit Gewalt.
Mein Kamerad, der ihn geblasen in der Schlacht,
Auch schönen Mädchen oft als ein Ständchen gebracht;
Auch zuletzt, auch zuletzt in der grimmigsten Not,
Erscholl er ihm vom Munde, bei seinem jähen Tod.
Das war ein Mann von Stahl, ein Mann von echter Art.
Gedenk' ich seiner, rinnet mir die Thrän' in den Bart.
Herr Wirt, noch einen Krng von dem feurigsten Wein!
Soll meinem Freund zur Ehr', ja zur Ehr' getrunken sein.
(Kopischs Trompeter. 3 Strophen.)
8. g.ubeolräääb.
Ihre Bedeutung erhielt diese Strophe durch Geibel. Rückert schrieb inihr Die preußische Viktoria.
Beispiel:
Nun grüß dich Gott, du Himmelstau,
Du Ehrenpreis der Rebenau,
O Wein, du Kind der Sonnen!
Wie blinkst du mich so wohlgethanAus hellgeschliffnem Becher anAls wie ein güldner Bronnen!
O komm' empor an meinen MundUnd fülle mir das Herz zur StundBis auf den GrundMit allen deinen Wonnen. (7 Strophen)
(Geibels Lied vom Wein.)
9. uusisioääoso.
Diese von Paul Gerhard in Die goldene Sonne gebrauchte Stropheerhielt eine freundliche Ausbildung durch Moritz Graf Strachwitz imGedicht : Die Jagd des Moguls.