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Deutsche Poetik : Theoretisch-praktisches Handbuch der deutschen Dichtkunst nach den Anforderungen der Gegenwart / von Prof. Dr. C. Beyer
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26. a b v ^ ä 6 t' a 1 A d A- Ii d.

Beispiel: Neuneu (Hagens Minnes. II. 172. 2).

27. g, b e ä § a 6 6 1' ^ ä § A k I>-

Beispiel: Johannes Hadloub (Hagens Minnes. II. 292. 26).

28. g. d e ä 6 e k e 8 d i i k.

Beispiel:

Har Kuhli! ho Lobe! hie nute, hoch obe,

Trib use, trib inne, den Reigen anstimme;

Bring z'erst die Dreichelkuh,

Die Brämi, die Gig er, die Rämi, die Stiger,

Die Welche, die Gälte, die Junge, die Alte,

Trib o fri wacker zu.

Die Große, die Kleine, die Gliche, die Gemeine,

Muß ine thu!

Ach, Schätzeli, hab en guete Muet,

Am Fridag wei mer fahre.

Es Ziger und Patznideli,

Das Hast denn esse, Lideli!

A dir will i nit spare! (3 Strophen.)

(Kuhreihen aus dem Haslithal. Kretschmer II. Nr. 309. S. 557.)

(Bei einer, durch die Binnenreime ermöglichten gebrochenen Schreibungdieser Strophe wird dieselbe zur Achtzehnzeile mit dem Schema: u u b 3 o ä ä8 s o 11 6 K k i i 1i.)

29. udcrtüdeäedäeä.

Beispiel: Wie ich den Bries gesiegelt, von Fr. Rückert. (Kindertotenl.S. 354.)

30. Ä b g. d 6 6 ä 6 6 <11 t' A.

Beispiel: Schiller, Einer jungen Freundin ins Stammbuch (2 Strophen).Ähnlich Der heilige Martin von Chamisso. (g.du1)jooä8säjkkck.)

31. u, b Ä k 6 6 ä ä <1 6 6 k I'.

Beispiel:

Wo der Mosel klare WellenNiederrauschen zu dem RheineUnd die beiden StromgesellcnWeiter fluten im Vereine:

Tönet heut ein leises Klagen,

Das die Lüfte weitertragenÜber alle deutschen Lande,

Zu der Elbe grünem StrandeBis zur Ostsee Dünensands,

Und die deutschen Ströme allStauen ihrer Wasser Fall,

Lauschen bang der StromgeschwisterLeise klagendem Geflüster. (6 Strophen.)

(Franz Iahn, Alldeutschland S. 343.)