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14. 3 l> 3 c: I 3 I> 3 a i <1 «1 a o 6 1 k.
Beispiel: Kirchherr zu Tarnen (Hagens Minnes. II. 132. 4).
15. 3 k 3 I, 6 0 li 6 cl 6 t' f 8 8 It. (Pfarrius Winterstrophe.)
Beispiel:
Kein Vöglein singtBeim Abendrot,
Kein Käfer schwingtSich auf. und totIn Hain und FlurLiegt die Natur;
Die Wies' ist weiß.
Und starr der See,
Die Zweige sind Eis,
Die Blätter Schnee;
Das zittert inr Ost,
Das ächzt vor Frost;
Zurück, und zuDas Fenster! Hn
Wie kalt ist's draußen im Wald! (2 Strophen.)
(G. Pfarrius, Im Winter.)
16. 3 b 1) c: e cl <1 6 e 1 Z 8 dü i-
Bei spiel: S'Hedlbergersaß von Kvbell (Gedickte in hochdeutscher undpfälzischer Mundart. S. 149).
17. n d n 5 e e cl ä 6 6 11 AA 8-
Beispiel: Noquette, Weihnachtslied.
18. xxxxxxxxxxxxxxx.
Beispiel: Der Steyrertanz (Lenaus Gedichte 1843. II. 55).
Die Schemata unbovbäsclötgkZg' und nnnbeLebäsclakAK, welche sich in Decks Übersetzung der Minnelieder (TieckS sämtl.Werke Bd. 20. S. 301 und 44) finden, stimmen nicht mit dem Original(vgl. Hagens Minnes. II. 390. 9 und I. 25. 5), wo die entsprechendenStrophen 19- und 17zeilig sind.
tz 213. Die seih zehnteilige Strophe. ,
Die sechzehnzeilige Strophe ist die Lieblingsform des SchenksUlrichs von Wintersteten, der sie in nicht weniger als 5 Kombinationenbietet. Wir finden außerdem noch 12 Kombinationen derselben beiden Minnesingern mit der Gliederung 3. einmal: 2 -st 2 -st 12,b. dreimal: 3 -st 3 -st 10, e. sechsmal: 4 -st 4 -st 8, <1. sechsmal:5 -st 5 -st 6, e. einmal: 6 st- 6 -st 4. Einer schönen Bildungdieser Form begegnen wir bei Konrad von Würzburg mit dem Aus-gesang 3 -st 3, und einem 5zeiligen Abgesang, zu welchem ein sichanschließender, özeiliger, stehender Refrain gehört.